Lowrider Betty

Lowrider Betty emotionaler Indie-Rock

Lowrider Betty aus Vejle; Fotocredit: Sandra Ludewig

Lowrider Betty aus Vejle; Fotocredit: Sandra Ludewig

Ich habe exklusiv für Euch die Indie-Rock Band Lowrider Betty entdeckt.

Die fünf Herrschaften von Lowrider Betty aus dem Süden Dänemarks, aus Vejle haben mit ihrer neuen EP „New Generation“ auf mich aufmerksam gemacht. Auf den ersten Eindruck klang das unglaublich reif und international. Eher US-amerikanisch und nicht so sehr Dänisch. Was mir noch so auf Anhieb auffiel war, dass sie sehr emotional ans Werk gehen. Sie legen jede Menge Verve in ihre Songs.

So muss das aber auch sein, sonst funktioniert das ganze Spiel nicht. Lowrider Betty knallen auf ihrer EP mit „Going On“ als Opener gleich mal einen raus. Der Track sitzt. Da wackelt und rutscht nichts. Ein grandioses Brett an Indie-Rock. Mit „Spin It“ schmiegt sich ein Song an den Opener, der gesanglich noch etwas stärker ist, als der erste Track. Aber auch hier hauen sie ordentlich in die Saiten. Denn es nicht einfach nur Rock. Es handelt sich hier um ein viel melodiöseres Konstrukt an Songs.

Gegen Ende des zweiten Songs kommt allerdings eine regelrechte Atemnot auf. Denn die Art und Weise wie sie ihre Tracks fahren strengt an. Das liegt an der permanent angestrengt klingenden Stimme von Patrick Christensen. Sie hat einen hohen Wiedererkennungswert, keine Frage, aber irgendwie wirkt das gequetscht. Etwas gedrangsalt, aber trotzdem natürlich. Das ist paradox.

Lowrider Betty sind ohne Frage eine äußerst interessante Entdeckung. Ich habe allerdings auch so das Gefühl, dass sie eher mehr das jüngere, weiblichere Publikum ansprechen. Da kann ich mich natürlich auch täuschen, und die Musik klingt phasenweise auch nicht so, aber irgendwie ist das so ein Gefühl.

 

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