Joseph Parsons – Zweites Studioalbum des Songwriters

Joseph Parsons – Zweites Studioalbum des Songwriters

 

Mit zweitem Studioalbum im Gepäck: Joseph Parsons mit Band

Mit zweitem Studioalbum im Gepäck: Joseph Parsons mit Band

Gut zwei Monate nach dem Release des Albums “Empire Bridges” von Joseph Parsons wird es Zeit für ein Review von Seiten des Soundkartells. Wie die LP klingt erfahrt ihr jetzt hier bei uns.

Wann hat es zuletzt ein partnerschaftliches Album gegeben? Erinnern können wir uns bisher an keines. Jetzt ist es soweit und bereits am 31.01 erschien mit “Empire Bridges” das neue Album von Joseph Parsons. Meer Music und Blue Rose Records haben die neuen elf Titel des Künstlers herausgebracht und aufgenommen wurde die Platte in Hilden. Zudem lief ein Teil der Aufnahmen in Parsons` eigenem Haus in Nordeutschland, direkt am Meer statt.
Gerade präsentiert er das Album auf seiner großen Tour durch Europa, die noch bis Ende März andauern wird.

Das Konzept der elf Titel ist nicht leicht. Gesellschaftskritisch und politisch geht es her. Es geht darum, dass wir uns immer wertloser fühlen, da wir uns vergleichen. Unsere Ansprüche anpassen und anderen auf einer Ebene begegnen möchten. Am besten und schönsten wäre es: Wir wären besser als die anderen.
Parsons geht es darum aufrichtig zu sein. Ehrlich eben und das versucht er in seinen Songs auszudrücken.

Natürlich ist solchen Songs und Konzepten Vorsicht geboten. Ja nicht zu viel hineininterpretieren. Doch was ist, wenn der Künstler es sogar explizit verlangt?
Hören wir “Seek The Truth” gemächlich ohne Vorbehalt zu, so bereitet sich uns dort eine fulminant tolle Stimme, begleitet von einer schön holzig klingenden Gitarre.
Achten wir erst im zweiten Moment auf den Text, geht es um den Anspruch und die Intention die Welt zu verändern.
Der Song baut sich wundervoll auf und entlädt sich dann bei knapp über der Hälfte der Zeit in einen Teil, zu dem wir ungeachtet des Textes leichten Zugang finden.

“Empire Bridges” ist ein Album das schon nach nur ein paar Titeln polarisiert. Einerseits gestaltet sich das gänzliche Arrangement nicht allzu schwer zugänglich, das liegt an der angenehmen Struktur und Aufbereitung der Songs. Die Melodien sind eingängig, Streicher begleiten uns bis zum Ende der Platte und immer wieder tauchen traurige, emotionale wie auch fröhlich getragene Titel “Exhale” oder “Live Like The King”.

Allerdings müssen wir feststellen, dass die Titelanordnung so konzipiert ist, dass der eher fröhlichere Moment am Anfang des Albums passiert und gegen Ende immer trauriger und getragener wird.

 

Mit zweitem Studioalbum im Gepäck: Joseph Parsons mit Band

Mit zweitem Studioalbum im Gepäck: Joseph Parsons mit Band

Neben Joseph Parsons gesellen sich noch drei weitere Musiker, die ihn als Band schon seit nunmehr sechs Jahren begleiten. Das hören wir dem Album an, denn es klingt durch und durch harmonisch und gut aufeinander eingespielt.
Mit seiner zweiten Studioproduktion hat Joseph Parsons ein gutes Album veröffentlicht. Obwohl er sich natürlich inhaltlich äußerst viele Gedanken gemacht hat, er auch zeitgemäße Themen anspricht, läuft er dennoch ab und an Gefahr zu seicht und anspruchslos zu klingen. Das wird seinen elf Titeln nicht gerecht, obschon es keine Musik ist, die dem Hörer wehtut oder aneckt.

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