Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018 – Bester Artists, bestes Album

 

Auch für mich geht ein sehr musikalisches Jahr 2018 zu Ende. Hier kommen meine Highlights.

Am Ende des Jahres stellt sich ja immer wieder die Frage: Wie war das Jahr 2018 eigentlich? Was ist dein Lieblings-Album? Was war DER Track, der immer rauf und runter lief? Welches war dein Konzert-Highlight in diesem Jahr? Welchen Künstler kannst du mir für 2019 empfehlen und welcher ging 2018 steil durch die Decke?

Das sind einige Fragen und ich muss ehrlicherweise sagen: Ich tue mich verdammt schwer, hier und da eine Band oder einen Künstler hervorzuheben. Zumal dann doch einiges passiert ist. Ein Jahr ohne Spot war das, da es keine Möglichkeit mehr gab mit dem Bus nach Aarhus zu fahren. Sarah und ich waren durch den tollen Sommer einen Tag auf dem Dockville und wir waren begeistert! Und mein absolutes Festival-Highlight: Das Reeperbahn Festival. Ziggy Alberts auf dem Bot zu sehen, Sam Fender im Knust zu erleben und einige neue Künstler zu entdecken, das waren tolle Tage in Hamburg. Und überhaupt: War das Jahr in Hamburg super vielfältig und gegen Ende hin gespickt mit super Konzerten (Teleman, Tom Odell, George Ezra, VETO, Umse, A Tale Of Golden Keys und viele viele mehr). Das Jahr 2018 war großartig und hat mir einige Highlights beschert, nun aber zu meinen drei absoluten Highlights. Künstler national, international und wichtigstes Album.

Album des Jahres – VETO „16 Colors“

Für mich war das DAS Comeback nach etlichen Jahren Entzug der Dänen um Troels Abrahamsen. „16 Colors“ ist so anders geworden im Vergleich zu den treibenden Electro-Pop und Indie Songs, aus den 2000er Jahren von früher. Das lag auch daran, dass sich Troels jahrelang in eigenen Projekten ausgetobt hat und diesen Stil mit in die Band eingebracht hat. So hat sich nicht nur der Gesang schlagartig verändert, sondern die gesamte Instrumentierung und auch Interpretation alter Songs im Live-Modus. Für mich ist es ein düsteres, graues Album geworden, dass im Sommer nicht so häufig gehört wurde. Dafür aber im Frühling und jetzt auch wieder im Winter. Ich hoffe nur, dass ich nicht wieder so lange auf neues Material warten muss.

 

Bester Artist International – MATTIS

Ich weiß ehrlich gesagt nicht woran es liegt, dass der Däne MATTIS den ganz großen Sprung nach Europa noch nicht geschafft hat. Vor zwei Jahren hab ich ihn auf dem Spot Festival live gesehen und damals schon habe ich 1-2 seiner ersten Songs gekannt. Damals schon dachte ich: Das wird DER Export aus Dänemark. Die Stimme ist so bahnbrechend gut und er vermag es zutiefst traurig, emotionale Songs in ein Soundgewand zu verpacken, das es so in sich hat. Im späteren Verlauf des Jahres kam seine erste EP „Into The Night“ raus. Wer sich ein bisschen zurückziehen möchte oder aber jemanden einen Künstler zeigen möchte, der vielleicht – ja ganz vielleicht – 2019 den Sprung schaffen könnte, dem sei MATTIS fest ans Herz gelegt.

 

Bester Live-Act – Sam Fender

Wow! Ich habe in diesem Jahr wohl meinen Maßstab für alle Live-Konzerte gesehen: Den Briten Sam Fender. Beim Dockville hatte er noch vor einer spärlichen Menge performed und schon da war klar, dass er es ganz nach oben schaffen könnte. Open Air kam der Sound noch nicht ganz so perfekt rüber, wie wir ihn dann beim Reeperbahn Festival im Knust erleben durften. Es passte einfach alles! Sam Fender ist ein gnadenlos guter Sänger, der so eine derbe gute Stimme hat, dass es einem schon kalt den Rücken runterläuft und man Gänsehaut bekommt. Auch seine Band, die so auf ihn abgestimmt ist, performed so dermaßen krass und gut, dass das diese 30 Minuten Live-Konzert alles bisher erlebte und live gesehene in den Schatten stellt. Immer wieder habe ich mich im übrigen Jahr dabei ertappt, wie ich andere Konzerte direkt mit ihm verglichen habe. „Ja, aber bei Sam Fender, hat man doch gesehen, wie gut es geht….“ war ein Satz, der schon echt verdammt oft gefallen ist. Für mich einer der Künstler überhaupt aus diesem Jahr und auch für die kommenden Jahre. Danke BBC, dass du diesen Kerl für uns entdeckt hast.

Das war mein Jahr 2018 zusammengefasst in drei Künstlern. 2019 steht in den Startlöchern und Konzerte mit Friska Viljor, Alex Vargas und RY X stehen an. Ich glaube fast, dass es nahtlos weiter geht. Auf ein gutes und musikalisches 2019!

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