Immergut, immer gut

Immergut Festival 2019 – Nachlese von Nele

Immergut Festival 2019 – Nachbericht

Immergut Festival 2019 – Nachbericht

Nele hat für dich ihre Eindrücke vom diesjährigen Immergut Festival 2019. Check die hier aus!

Heute, an einem dieser furchtbaren Dienstage (die furchtbar sind, weil das Wort ,furchtbar‘ quasi in dem Wort ,Dienstag‘ steckt, puh), wollen wir uns mit schönen, schnuckeligen Dingen auseinandersetzen! Jetzt, nachdem einige Wochen verstrichen sind und der alltägliche Wahnsinn wieder einsetzt, dachten wir, dass wir einfach nochmal Revue passieren lassen, was sich beim Immergut (welches immer gut ist, weil die Wörter ‚immer‘ und ‚gut‘ drinstecken) so ereignete! Das Immergut, …km nördlich von Berlin, im schönen Meck-Pomm. Das Erste und vermutlich irgendwann letzte Festival, das meine Äuglein in diesem Leben erblickten bzw. noch erblicken werden! Warum? Weil’s so gut ist! Bereits das fünfte Jahr in Folge hat es uns dorthin getrieben. Und nicht etwa, weil das so’n traditionelles Ding unter Freunden geworden ist, nein nein. Na gut, doch auch schon ein wenig… Ausschlaggebender Punkt ist jedoch das Ausschlag gebende LineUp! So schnuckelig, dass man vor lauter Aufregung Stresspickelchen bekommt. Und das jedes Jahr, immer und immer wieder. Der Name is‘ eben Programm, das Immergut is‘ eben immer gut.

Der dödelige Donnerstag 

Beginnen wir doch beim Donnerstag, dem Tag der Anreise, des Aufbauens und des inneren seelisch und moralischen Vorbereitens auf die dreitägige, anstehende Eskalation! Juhu! In diesem Jahr konnte man sich bereits am Donnerstagabend von den Kerzen ordentlich Feuer unterm Hintern machen lassen, hehe! Das Ganze fand nicht auf dem Gelände, sondern in/und/oder/auf Helgoland statt – sehr zur Verwirrung der Festivalgemeinschaft. Das ‚Helgoland‘ is‘ nämlich keine 37281 Kilometer entfernte Insel, nein nein, sondern ein kleines, feines Café in Neustrelitz! Aber wer soll darauf denn auch schon kommen; wir jedenfalls nicht… Und so begann das Festivalwochende für das Soundkartell eben erst am Freitag! Aber man wird ja auch nicht jünger.

Ein Ausschlag gebendes LineUp

Das Immergut rühmt sich jedes Jahr auf’s neue mit einem LineUp, welches die Indie-Herzen höher schlagen lässt – alles, was das Indie-Herz begehrt, alles, was das Indie-Herz braucht. In diesem Jahr brauchte es ganz, ganz, ganz viel Bilderbuch! Und autsch, der Auftritt der Band hat so manchen den Kopf verdreht und den meisten wiederum das Genick gebrochen. Frontmann Maurice hat sich im Verlaufe des letzten Jahres zum Sexiest-Man-Alive degradiert und schafft es, selbst hässliche, anliegende Opa-Schlüpper und einen untrainierten Körper hot aussehen zu lassen (…) Whatever, Bilderbuch, ein uns unerklärliches Phänomen der Musikgeschichte. Ihre Musik wirkt sowohl anziehend als auch ausziehend! Dementsprechend ließen bei ihrem Konzert so einige die Hüllen fallen, Weiblein sowie Männlein, hihi…

Ein weiteres uns unerklärtes Wunder: Dagobert! Ja richtig, der Typ, der Justus BWL verkörpert und dennoch irgendwie auf Rockstar macht. Die richtigen Worte dafür zu finden, schwierig. Is‘ so’n bisschen wie mit ’nem Autounfall! Faszination des Verstörenden. Aber auf jeden Fall des Lauschens wert!

Dass wir die Leoniden lieben, is‘ selbsterklärend, müssen wir nicht weiter drüber reden – Gleiches gilt für Roosevelt. Aber hey, was is‘ mit den Spatzen, die gerade erst angefangen haben, die Musikherrschafft zu übernehmen! Die Rede ist zum Beispiel von Shelter Boy, der mit seiner Band und dem kleinen, knuffigen Lockenkopf, der ein wenig an den zahnlosen, lispelnden Buben aus Stranger Things erinnert… Ey, die sind top! Die machen Musik zum Dancen und zum Grölen! Uh, oder Kala Brisella. Die haben eine Schlagzeugerin, die schlägt jeden intstrumentalisch Gleichgesinnten männlichen Geschlechts um Lääängen! 

Die Feierwütigen unter uns, die selbst um 1 Uhr noch nichts in Zelt kriechen wollten oder erst auch dem Zelt gekrochen kamen, kamen selbstverständlich – wie jedes Jahr – auch auf ihre Kosten! Mit Einbruch der Dämmerung wurde die Musik ein wenig basslastiger und’n Hauch elektronischer, mit ’ner ordentlichen Ladung Wumms. Damit auch der Letzte auf’m Campingplatz davon Wind bekommt. An beiden Nächten war dann noch Abfahrt bis zum Morgengrauen, bis wirklich der aller-, allerletzte die Faxen voll hat (…) Das Immergut, das kriegt sie alle! 

To cut a long story short

Leider, leider war das Immergut viel zu gut, um dies mit ausreichend watteweichen Wölkchen-Worten in Liebe zu verpacken und dem Festvival gebührend zu schmeicheln! Deshalb machen wir es kurz und prägnant, denn das ist ja kein Abschied – man sieht sich im nächsten Jahr ja wieder. Und in dem darauf und dem darauf. Für Euch ist nur wichtig zu wissen: Immergut = immer gut. Egal, was kommt!

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