Hey,Rosetta!

Rezensiert: Viertes Studioalbum der Kanadier

Album des Jahres: Hey, Rosetta! Credit: Vanessa Heins

Album des Jahres: Hey, Rosetta! Credit: Vanessa Heins

In vier Tagen erscheint das neue Album SECOND SIGHT der kanadischen Band Hey,Rosetta!. Welch großer Wurf ihnen dort gelungen ist, erfahrt ihr jetzt beim Soundkartell.

Es ist schon irgendwie verrückt, dass gute Musik mehrere Anläufe braucht, um auch in Deutschland Fuß zu fassen. So können wir das gut und gerne für Hey,Rosetta! beschreiben. Denn bisher waren die Neufundländer noch unbekannt und nur eingefleischte Indie-Folk Liebhaber kannten die Band.
Das ändert sich gerade fundamental. Denn die Band bringt am 24. Oktober ein neues und wirklich brilliantes Album heraus.

Gut: der Vorgänger SEEDS war auch schon erfolgreich und wurde mit Lorbeeren überschüttet. Doch es brauchte dennoch vier Anläufe, bis Hey,Rosetta! mit guter Gewisstheit sagen können, dass sie einschlagen werden. 12 Tracks haben sie dieses Mal ausgekoppelt und sie sind fulimant gut geworden. Wir wagen sogar zu sagen, dass dies unser Album des Jahres ist.

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Widmen wir uns den Titeln, brauchen sie keinen einzigen Anlauf. Denn der Opener “Soft Offering (For the Oft Suffering)” wartet sogleich mit ganz großen Melodien auf. Sie werden uns sofort vertraut, knüpfen an ihren Sound an und machen genau dort weiter, wo sie mit ihrem Vorgänger SEEDS aufgehört haben.
Der zweite Titel “Gold Teeth” ist unser persönliches Highlight der Platte. An sich sind alle Titel auf dem Album eine Wucht. Doch dieser bleibt uns im Ohr und ist schon nach ein paar Tagen der meistgespielteste Track.
Wie die Textpassage “i don`t want to go back to that” eingesungen ist, ist phänomenal.

Selten haben wir einen solch abwechslungsreichen und verspulten Song gehört. Das ist große Klasse!

Album des Jahres: Hey, Rosetta! Credit:

Album des Jahres: Hey, Rosetta! Credit:

Nach kurzen Intros legen Hey,Rosetta! bei nahezu jedem Song gleich los und wir verlieben uns sehr schnell in die Stimme von Tim Baker. Wir können an dieser Stelle alle Tracks wie “Dream”, “What Arrows” oder “Harriet” nehmen. Jeder ist eine wahre Perle und eine verkörpert eine Inbrunst an tollen Folk, Indie und Indie-Rock Melodien.

Alles ist hier perfekt arrangiert und wundert uns auch nicht, dass sie mit diesem Album locker an Größen wie Arcade Fire, Vampire Weekend oder The National ran kommen. Wir hören Hey,Rosetta! persönlich schon seit ihrem Debütalbum und können es mit diesem Album auch kaum fassen, dass sie nun endlich angekommen sind.

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Oft empfanden wir es als ungerecht, dass sie hierzulande zu wenig Beachtung geschenkt bekommen. Das ist jetzt endlich vorbei. SECOND SIGHT wird auch über das Jahr hinaus in unseren Köpfen bleiben und ist so ein Album, das wir dann auch als Meisterwerk bezeichnen können. Ganz dem Text nach: “We were looking back // we were looking down // but we`re looking up // we`re looking out now! // look at us! looking up!”
Bei dieser herausragenden Musik schauen wir gerne hinauf und hören ihnen andächtig zu.

Die Tour, die sie im Januar durch Deutschland führen wird, sollte keiner hier verpassen.

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