Goldbirds

Rock & Roll aus London von Goldbirds

Goldbirds aus London; Fotocredit: Colin Hart

Goldbirds aus London; Fotocredit: Colin Hart

Nur noch vier Tage im Oktober und schon bald neigt sich das Jahr dem Ende zu. Ohne Panik zu schieben stellt Euch das Soundkartell die vierköpfige Rock & Roll Band Goldbirds aus London vor.

Irgendwie erfrischend. Der Rock & Roll kam für mich gerade recht muss ich ehrlich zugeben. Goldbirds das sind vier Briten aus London: Si Connelly, Hils, Mike Brazier und Lzi Hayes. Das Besondere gleich mal vorneweg: Es kommt durchaus selten vor, dass wir im Jahr 2015 noch völlig soliden, guten Rock & Roll hören und dann auch noch aus London. Kein Headbanging oder sonstiger Krawall und das mit einer ganz klassischen Bandbesetzung. Dass wir das nochmal erleben dürfen in Zeiten des Synthesizers.

Die neue Single “Empire” erschien Anfang September und ist wirklich umwerfend. Es leiten die Drums und ein ganz schlichtes Riff auf der Gitarre ein. Sehr gemächlich. Danach nimmt der Song immer mehr Fahrt auf und die kratzig, rauchigen Vocals des Sängers passen ganz wunderbar zum Sound der Londoner Band. Es baut sich Schritt für Schritt ein echter Hit auf, der so auch easy im Radio laufen könnte. Wobei ich auch ganz ehrlich sagen muss, dass Goldbirds in ihrer neuen Single einen entscheidenden Schritt weg machen vom Rock & Roll. Es wird poppiger.

Auf ihrer Soundcloud-Seite gibt es mit “Giving Up” und “Silver & Gold” noch zwei weitere Songs, die aber wie schon gesagt eher noch dem Rock & Roll zuzuordnen sind, als die aktuelle Single “Empire”. Was nun davon besser ist, sei dahin gestellt. Mir persönlich gefallen alle drei Songs ziemlich gut. “Empire” ist vielleicht so gesehen, der massentauglichere. Also derjenige, der mehr Anklang finden könnte. Wobei der Sound von Goldbirds alles andere als limitiert ist, auch wenn sie sich mit ihrem Rock & Roll etwas einsam in die Ecke stellen, wenn wir mal bedenken wie viele neue Electronica, Soul, Pop und Indie-Projekte wir doch tagtäglich hören.

Goldbirds sind da wie schon gesagt, irgendwie sehr erfrischend anders.

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