Fil Bo Riva – Go Rilla, Go!

Fil Bo Riva live in Hamburg

Fil Bo Riva live in Hamburg

Fil Bo Riva live in Hamburg

Fil Bo Riva war letzte Woche live in Hamburg und Nele war für Euch VIP-mäßig dabei.

Grandioser hätte der Auftakt ihrer Deutschland-Tour nicht verlaufen können! Vögelchen zufolge probten die Jungs innerhalb der Fil Bo Riva – Kreise nur lediglich fünf ganze Male. Das is’ in etwas so viel, wie ich für mein Mathe-Abi getan habe. Nur mit dem Unterschied, dass Fil Bo Riva sämtliche Herzchen schmelzen ließen und Freudentränchen kullerten! Die kullerten zwar bei meinem Lehrer damals auch, nur weniger aus Freude, sondern viel mehr aus Verzweiflung (…) So oder so – bewegende Momente! Wobei ich versuche, die eine Sache zu verdrängen und die andere hoffentlich mit ins Grab nehmen werde. Das Konzert der fünf Burschen in der Großen Freiheit in Hamburg war nämlich überragend! So überragend, dass ich meinen Kindern und Kindeskindern vermutlich noch freudestrahlend davon berichten werde, hehe. Doch bis Tag x das Licht der Welt erblicken wird, schildere ich vorerst Euch mit Breitmaulfroschgrinsen und roten Bäckchen, was uns an diesem Abend tatsächlich widerfahren ist!

Es war einmal…

Alles begann mit fünf jungen Burschen, galant und gutaussehend. So galant und gutaussehend, dass es natürlich überhaupt nicht in Frage kam, sein Sakko während der Bühnenshow auszuziehen, nein nein – entweder ganz oder gar nicht! Tatkräftige Unterstützung erhielten sie unter anderem von Aaron Ahrends, den man zuvor noch als Bestandteil der Support-Band „Say Yes Dog“ auf der Bühne wie ein Blümchen aufgehen sehen konnte! Das sorgte bei mir für ganz schön viel Verwirrung. Oh, und für die Interessierten unter Euch – wir trafen die Burschen von Say Yes Dog the Day After zu ’nem Plausch vorm Späti meines Vertrauens, an der nächstbesten Bordsteinkante und haben versucht, ein solides Gespräch auf die Beinchen zu stellen! Vielleicht lag’s an dem chronischen Schlafmangel oder aber dem gräsernen Duft der Schanze, weshalb ich die Jungs so schnell so lieb gewonnen habe – dazu dann aber später mehr, hehe!

Fil Bo Riva live in Hamburg

Fil Bo Riva live in Hamburg

Different But One

Und huch, wir schweifen schon wieder vom Thema ab… Nu’ aber schleunigst zurück zu den Fil Bos! Was in unserem gemeinsamen Interview mit Fil Bo Riva bereits ans Lichtchen trat, ist, dass die Jungs den Masterplan hatten, ihr Meisterwerk bzw. mein All-Time-Favorit „Different But One“ live und in Farbe on stage zu performen! Der Brecher geht allerdings stabile 9,5 Minuten. Das muss man erstmal schaffen, einen Song zu kreieren, den auch Menschen mit ’ner Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege bis zum Ende durchhören! Und die Burschen, ja, die haben das geschafft. Bei ihrem Konzert in der Großen Freiheit gab es dann jedoch ‚nur‘ Quintessenzen zu hören! Es ging los mit „Go Rilla“ und endete mit ’nem weiteren Songausschnnitt bzw. Teilwerk. Anfang und Ende, Teilstücke „Different But One’s“. Ein Ohrenschmaus für aufmerksame Hörer und Freunde der guten Musik! Alles wirkte so perfekt unperfekt, als hätte jemand akribisch, bis ins kleinste Detail durchgeplant, wie der Abend nu’ hätte verlaufen müssen… Hat aber keiner! Gelegentlich und immer dann, wenn man wirklich gute Musiker auf die Bühne stellt, is’ das Ganze nämlich’n Selbstläufer.

Fil Bo Riva live in Hamburg

Fil Bo Riva live in Hamburg

Go Rilla, Go!

Wir platzierten uns auf dem Balkon, rechts neben der Bühne. Hier hatte man die beste Aussicht auf das Geschehen vor und hinter der Absperrung! Allein ihr Auf-die-Bühne-Schreiten war episch, strotzte vor Ästhetik und ließ mein Herzchen kurz in die Hose rutschen… Es dauerte keine zwei Sekunden, da hatten Fil Bo Riva den ausverkauften 1600-Leute-Schuppen in ihren Bann gezogen! Im Publikum sah man Träumer, die den Text von „Baby Behave“ förmlich mitschrien und ihrer besseren Hälfte jauchzend in den Armen lagen. Daneben wiederum waren die Emotionalen, die sich von „Head Sonata“ kurzum aus den Söckchen hauen ließen und eine Laola aus hüpfenden Köpfen bildeten! Alle bildeten eine Einheit, holten ihre weniger romantischen Smartphones heraus, knipsten die Taschenlampen an und sorgten für ein Lichtermeer, das die melodramatischen Zeilen des Songs „Like Eye Did“ nur noch melodramatischer erschienen lassen, schluchz… Ja, an jenem Abend fehlte nur noch der Go-Rilla, der von A nach B über die Bühne flitzte! Für alles andere wurde gesorgt. Und da Taten bekanntlich mehr als 1000 Worte sagen, wir aber weniger tun als zeigen können, im Folgenden nun die schönsten Bildchen, die wir bei ihrem Konzert knipsen konnten! …Damit auch jene unter Euch mit der Aufmerkssamkeitsspanne einer Stubenfliege eine Vorstellung davon bekommen, wie viel  Liebe und Hormone an jenem Abend nun wirklich durch die Lüfte wehten, hui.

 

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