egoFM Lokalhelden: A Young Man’s Journey – Folk aus Aschaffenburg

egoFM Lokalhelden: A Young Man’s Journey – Folk aus Aschaffenburg

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Diesen Sonntag nehmen wir euch in den egoFM Lokalhelden mit auf eine Reise der Folk-Pop Band A Young Man’s Journey aus Aschaffenburg. Welch wundervollen Folk die fünf Bayern dabei zum Besten geben hört ihr ab 15 bis 16 Uhr live & unplugged bei Dominik in der Sendung. Das Soundkartell stellt sie euch jetzt vor!

Es gibt ja unzählige „Was wäre wenn“-Geschichten über Bands. Was wäre passiert hätten sich die Mitglieder eben nicht in einer Bar getroffen oder zufällig auf einer Reise?
So war das auch bei der Folkband A Young Man’s Journey, denn beinahe wäre aus ihnen lediglich ein Singer/-Songwriter Projekt geworden. Doch so kam es wie es kommen musste und so trafen sich Michael Imhof (Gitarre, Mundharmonika, Percussion und Vocals), Christoph Penter (Main Vocals, Mundharmonika, Percussion und Akkordeon), Max Staub (Schlagzeug, Percussion und Backing Vocals), Florian Rosenlöcher (Banjo, Gitarre, und Backing Vocals) und schließlich Johen Röth (Kontrabass, Bassgitarre, Percussion und Backing Vocals) und sie machten sich auf und gründeten ihre eigene Band.

Allein an der Besetzung sehen wir, wie stark jedes einzelne Mitglied am Songwritingprozess beteiligt ist. Beinahe jeder setzt seine Stimme als Backing Vocal ein, wir haben zwei Gitarren, zwei Mundharmonikas und das Folk-Instrument schlechthin: das Banjo.
Jene Welle der Folkmusik hat damals ja mit dem Debüt der Männer um Herrn Mumford begonnen. Bei A Young Man’s Journey wirkt der Folk allerdings noch klassischer und rudimentärer als bei den Engländern.

Die Instrumentierung der Jungs ist sehr akustisch ausgelegt und wir können durchaus sagen, dass ihr Sound von den alten Folk-Größen beeinflusst wurde. Die Mischung der Aschaffenburger ist äußerst interessant, denn einerseits klingen sie ganz altmodisch und klassisch aber in gewisser Weise ist ihr Sound im nächsten Moment wieder modern und quasi Teil der Neo-Folk-Bewegung.

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Wenn wir so wollen erzählt die Musik der Unterfranken eine lange Geschichte der einzelnen fünf Bandmitglieder. Die Geschichte entsteht dabei aus den Träumen und deren eigenen Erzählungen. Die Initiative ergriffen sozusagen Michael und Christoph, die gemeinsam ein Akustik-Folk Duo bilden wollten. Nachdem sie zu zweit Musik machten stießen 2010 die weiteren Mitglieder hinzu und es entstand ein homogenes und wohlklingendes Quintett. Nachdem bereits im Vorfeld ja durch die gemeinsamen Sessions genügend Material angesammelt wurde begann sie auch sogleich mit den Aufnahmen einer ersten gemeinsamen EP, die auch den Bandnamen trägt. Im Jahre 2012 war es dann im Herbst soweit und die erste EP wurde auf einem Konzert in Aschaffenburg feierlich veröffentlicht und vorgestellt.

Die Tracks sind wirklich folkig und schlicht gehalten. Allein das Banjo verleiht ihrem Sound eine gewisse Authentizität, wie wir sie von alten und auch neuen Folkbands gewohnt ist. So sind Tracks wie „Little Soldier Boy“ oder „Far Away“ keine explosiven Werke, aber dennoch ist ihnen eine ehrliche Leidenschaft anzuhören. Einzig und allein gäbe es zu kritisieren, dass die Aufnahmen kein wirkliches Volumen besitzen. So wirken jene Tracks etwas dünn, obwohl die Besetzung an Instrumenten ja überdurchschnittlich hoch ist.

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Für das Jahr 2013 haben sie sich bereits erste große Ziele gesteckt, denn so wollen sie etliche Auftritte und Festivals bespielen. Sie haben sich also Großes vorgenommen und wir sollten hoffen, dass A Young Man’s Journey noch lange Zeit von ihren Geschichten und Träumen der jungen Männer zehren kann.

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