Cone Gorilla

Underground-Rap aus Berlin: Cone Gorilla mit Audiocrack

 

Cone Gorilla; Credit: NicoePictures

Cone Gorilla; Credit: NicoePictures

Wir kommen heute zu einem Hip-Hop Künstler aus Berlin, der dort als Urgestein gilt. Wir vom Soundkartell stellen Euch sein Album AUDIOCRACK vor, von dem wir doch sehr überrascht wurden.

Als die Platte bei uns ankam, waren wir uns nicht sicher, was uns erwartet. Das Cover von AUDIOCRACK ziert Cone Gorilla selbst. Er hat eine Cap auf, ganz groß oben drauf sein eigenes Label und dann dieses Schriftdesign des Albumtitels. Davon wurden wir tatsächlich abgeschreckt. Auch als wir die CD umdrehen und die Tracklist begutachten, müssen wir über das Design schmunzeln.

Ehrlich gesagt: Wäre diese CD in einer anderen Redaktion gelandet, hätten sich die Redakteure vermutlich nicht die Mühe gemacht, sich das Album überhaupt erst anzuhören.
Doch das ist ein Fehler. Wir haben uns nämlich dennoch nicht abschrecken lassen und haben uns die Platte von Cone Gorilla angehört. Darauf erwartet uns Rap. Aber Rap, der sowas von authentisch rüberkommt, dass wir vom ersten Track begeistert waren.

Wir waren aber vor allem auch eines: überrascht. Wir hätten nicht gedacht, dass hinter dem Titeltrack “Audiocrack” ein solch eingängiger und smoother Rap-Song steckt. Die Hook ist catchy und geht ins Ohr.
Auch als wir uns weiter durch die CD hören, fallen uns Tracks wie “Stress nicht”, “Jungz im Viertel” auf.

Die Beats orientieren sich deutlich an dem, was wir vielleicht sonst von Aggro.TV gewohnt waren. Sie gehen ordentlich nach vorn und auch textlich ist das, was Cone Gorilla hier präsentiert in vielen Tracks recht aggressiv, aber nicht im Sinne, dass es beleidigt. Natürlich ist das hier kein Album, dass wir abends mal eben so locker durchhören können. Sie passt vielmehr perfekt auf eine Hip-Hop Party, denn sie macht ordentlich Stimmung.

Cone Gorilla; Credit: NicoePictures

Cone Gorilla; Credit: NicoePictures

Am Ende des Albums tut es uns schon wirklich Leid, dass wir dem Album so voreingenommen gegenüber getreten sind. Das Cover und die Aufmachung der CD ließ aber auch einiges vermuten. Der Inhalt kann dagegen allerdings sehr gut überzeugen. Das hier ist feinster Underground-Rap aus Berlin und vor allem etwas für Fans von Sido, Haftbefehl oder Kollegah. Ein toller Geheimtipp aus einer doch schon recht überlaufenen Szene.

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