Bottled In England

Dänische Delikatesse: Bottled In England releasen Debütalbum

Bottled In England; Credit: Rasmus_Nyboe

Bottled In England; Credit: Rasmus_Nyboe

Am 21.11 erscheint mit BOY / LOST endlich das Debütalbum der Dänen von Bottled In England. Das Soundkartell hat das Album rezensiert. Lest hier unsere Meinung über das Erstlingswerk.

Dänemark ist in der Musikszene eine ganz große Nummer. Die Neuentdeckungen gehen den Nordeuropäern nicht aus. Bottled In England, das elektronische Duo aus Kopenhagen, setzt diesen Lauf fort und releast am 21. November sein Debütalbum BOY / LOST. Das kommt nach zahlreichen Indie und Pop-Entdeckung vom Genre her gesehen nun ganz anders daher.

Drum’n’Bass machen die Dänen dort auf ihrem ersten Langspieler, ohne dabei auf allzu klassische Mittel zurückzugreifen. Die Reaktionen darauf könnten unterschiedlicher nicht ausfallen. Einerseits wirkt der Sound wie in “A Lonely Mind” oder “Party Of Destitutes” nicht gerade innovativ. Manchmal empfnden wir die Mischung aus Dubstep, Drum’n’Bass, Techno und Ambient als nervig.

Aber dennoch müssen wir das Debüt von Bottled In England als vielseitig beschreiben. Sie lassen durch die unterschiedlichen Einflüsse einen wahren Soundteppich entstehen, den wir nur in der Form des Albums so richtig wahrnehmen können.
Fast schon ungewöhnlich kommt da ein Track wie “Never Be Apart” daher, der mit eingängigen Vocals und tollen ambieten Sounds arbeitet.

Sie schlagen somit die Brücke zwischen extremen Elementen in ihren Songs, die so gar nicht ins Ohr gehen wollen und dann doch besser verständlichen Pop-Elementen. Diesem Unterschied innerhalb der Songs sind sie sich bewusst und es macht es nicht gerade leicht sich von hinten bis vorn durchzuhören. Wir merken, dass wir immer wieder Pausen machen müssen zwischen den Songs.

Wichtig ist Bottled In England dabei der Live-Moment. Sie spielen die Instrumente live ein und experimentieren wirklich ausgiebigst mit komplexen Synthesizern, Keys und mehr als einer Hand voll an Effekten.

Keine Frage es handelt sich um ein wirklich tolles elektronisches Album. Dennoch ist es ein Album, das schwer im Magen liegt. Das liegt daran, dass die Musik der Dänen nicht die üblichen leicht verdaulichen Elemente beinhaltet. Es ist eben eine besondere dänische Delikatesse.

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