Bergfilm

Weiß-blauer Himmel und Bergkulisse aus Köln

Newcomer-Band aus Köln: Bergfilm

Newcomer-Band aus Köln: Bergfilm

Direkt von der c / o Pop kommend stellen wir Euch die Kölner Newcomer-Band Bergfilm vor. Das Soundkartell ist hellauf begeistert und damit sind wir aktuell nicht allein. Wieso, erfahrt ihr hier.

Es wird im Musikbusiness und gerade auch in Presseankündigungen immer sehr viel aufgebauscht und vor allem übertrieben. Super Musik hier, super noch bessere Musik hier! Leider tummeln sich darunter auch immer Ankündigungen, die nicht halten, was sie versprechen. Doch es gibt aus Köln gerade eine Band, die nicht übertreibt und die in höchsten Tönen gelobt wird: Bergfilm.

Bergfilme sind etwas wundervolles. Vor allem für uns in Bayern ist es immer auch ein Stück Heimat. Vor allem haben wir hier das Privileg, dass sie direkt vor der Haustüre liegen. Der Name der Band lässt zugleich auch ein Bild in unserem Kopf entstehen. Das ist klasse und so soll es bei Bandnamen zusammen mit ihrer Musik auch sein.

Gefördert werden sie von der Initiative pop NRW und mit ihrer Hilfe veröffentlichen sie im Oktober ihre Debüt-EP “Open Home”. Darauf wollen sie in auf Platte gepresster Form beweisen, wieso ihre Auftritte in Köln gerade allesamt ausverkauft waren und wieso sie schon für etliche Festivals wie die Fusion gebucht wurden. Die vier Songs gibt es nur auf Vinyl und jeder einzelne von ihnen wurde von der Band selbst produziert und abgemischt.

In ihren Tracks experimentieren sie dabei ordentlich ausgiebig mit ganz feinen Synthie-Klängen und überaus smoothen Indie-Gitarren, die sehr dezent und zurückhaltend eingesetzt werden. In gewisser Weise sollten wir sie eher dem Genre Electronica-Pop zuordnen. Denn die elektronischen Beats und die dadurch erzeugte Stimmung entfalten sich wie ein farbenfrohes elektronisches Muster.

Äußerst ansprechend ist, dass Titel wie “So Wrong” oder “Child” ineinander greifen. Sie stimmen sich perfekt aufeinander ab und ergeben zusammen mit den beiden anderen Titeln der EP etwas, das wir als stimmiges Gesamtwerk bezeichnen können. Zudem muss bei Titeln wie „Child“  ein Vergleich mit Metronomy fallen, denn dieser begeistert derart, dass einem die Spucke weg bleibt.

Wir verstehen die erste EP der Kölner als ganz klares Statement dafür, dass ja mit ihnen zu rechnen ist. So lassen wir uns von ihrer EP treiben und haben immer wieder diesen Gedanken eines Bergfilms im Kopf. Hier stimmt so gut wie alles und nur so schafft es eine Band auch im Gedächtnis zu bleiben. Bergfilm aus Köln haben es geschafft und uns nichts zu viel vom Himmel versprochen. Die Kölner werden sich zu einer der tollsten Bandneuentdeckungen herausstellen.

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