Arthur Gepting

Arthur Gepting „Money For The Saints“ Rezension

Arthur Gepting "Money For The Saints" Rezension

Arthur Gepting „Money For The Saints“ Rezension; Fotocredit:  Joy Dana

Am 22. Oktober erschien das neue Album von Songwriter Arthur Gepting, lest hier eine Rezension.

Arthur Gepting beginnt die Platte ganz kurz. Mit einem kurzen Intro von 48 Sekunden in dem er auch ganz kurz singt. Wer sich an seinen letzten Release „V“ erinnert, ist wieder voll drin in der Materie. Sein leidvoller Gesang und seine Gitarre. Das sind die beiden Markenzeichen des Songwriters aus Karlsruhe. Der alte Rock’n’Roll ist es, der ihn dazu antreibt auf die Bühnen zu treten und seine Songs zum Besten zu geben. Jetzt also 12 neue Tracks.

Viele Songs auf der Platte wirken ein leidvoller Vortrag. Seine Stimme sitzt stets tief bis in die Kehle und findet wie in „Stop Me“ klare Worte. Klar in dem Sinne, dass in all das eine unglaubliche Wucht und Verve legt. Im Hintergrund begleitet er sich selbst auf der Gitarre. Mehr scheint er nicht zu brauchen. Und so kann es dann passieren, dass es völlig nebensächlich wird, welche Akkordfolge er denn spielt. Denn wir achten ohnehin nur auf seinen Gesang.

Doch dann kommt direkt im Anschluss „Fire“. Hier steht denn dann ein Gleichgewicht aus Vocals und Gitarre. Hier passt es perfekt. Hier steht ein Songwriter vor uns, der weiß wohin er möchte und, dass er uns Geschichten erzählen möchte. Aber: So leidvoll das auch immer klingt, so brauche ich als Zuhörer auch immer wieder stärkere Nerven ihm zu folgen. Er fordert mir meine volle Aufmerksamkeit ab.

Ich bin ja heilfroh, dass mir Arthur Gepting nicht wie einer von 100 beliebigen Singer-Songwritern begegnet. Er sticht auf jeden Fall heraus. Wir finden treibende Songs wie „Dancefloor“, der lauter und schneller daherkommt. Aber auch „End Is Near“, der sich eher mehr als ein finaler Weltuntergangs-Song schmückt und als solcher versteht. Aber trotzdem muss Arthur Gepting aufpassen, dass die Stimmefarbe des Songwriters zu zu gefärbt wirkt. Also nicht zu künstlich und gewollt. Es gibt Zuhörer, die das enorm stört.

Bei mir ist das grenzwertig und beeinträchtigt das Hörvergnügen immens muss ich sagen. Klar mag ich die neuen Songs, aber die neue Platte ist wie eine holprige Bootsfahrt. Vielleicht brauche ich auch noch ein, zwei Anläufe bis es passt.

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