Alles andere als ausgestorben: Quagga – Jazz-Pop mit HipHop Beats

Alles andere als ausgestorben: Quagga – Jazz-Pop mit HipHop Beats

Aus Hamburg: Quagga

Aus Hamburg: Quagga

Wir begeben uns heute wieder nach Hamburg und stellen euch von dort aus eine Newcomer Band vor. Quagga ist zwar ein sonderbarer Name für eine Band, dafür macht sie umso kreativere Musik. Das Soundkartell stellt sie vor.

Ein Zebra. Quagga. Hamburg. Die Stadt an der Elbe ist die Geburtstadt vieler Popbands. Da ist es schon schwierig Eindruck zu schinden. Aufzufallen. Dem Hörer im Ohr zu bleiben. Einen Eindruck zu hinterlassen. Leichter gesagt als getan. Das denken sich jetzt viele.

Der erste Schritt mag da ein sonderbarer Name sein. Wer genauer recherchiert findet heraus, dass ein Quagga eine ausgestorbene Zebra-Form ist. Einst stellte sie eine verwandte Art zum uns bekannten Steppenzebra dar. Der Mensch tat sein Übriges und rottete die gesamte Zebra-Form aus.

Umso schöner, dass jene Tierart eine Art Wiederbelebung durch die Hamburger Band bekommt, die sich ebenfalls Quagga nennt. Etwas makaber, aber kreativ sich wie eine Zebraart zu benennen, so war doch das Quagga auch eine sonderbare Zebra-Form, die lediglich einen gestreiften Kopf besaß und ansonsten einen normal aussehenden Körper hatte.

Quagga aus Hamburg

Quagga aus Hamburg

Über sich selbst schreiben sie, dass sie auf seltsame Art und Weise das Subversive und Konstruktive vereinen. Fakt ist, dass die Musik der drei Hamburger Wiedererkennungswert besitzt. Zunächst einmal durch die Stimme und weiter durch den Sound, die die Band von sich gibt.

In gewisser Weise bauen sie Jazz-Elemente ein, wie auch groovige Beats. Das Besondere daran: ihre Jazzbausteine sind allesamt eingängig und entsprechen somit ganz gar nicht dem üblichen Klischee, dass Jazz nicht ins Ohr geht. Allein durch die drei Musiker in Quagga vereinen sich drei gegensätzliche Richtungen, die sich wundervoll ergänzen. So besitzt der Frontman Behnam alle Werkzeuge, die wir so für den Bereich Pop und Rock benötigen. Für die Jazzmomente ist der Saxophonist Kimo verantwortlich. Zu guter Letzt rührt auch noch Michael mit seinen Produktionen in Sachen in HipHop mit.

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Wie sich das genau anhört, davon bekommt ihr beim Pre-Listening von “Fission & Fusion” einen besonders guten Eindruck.

Liebes Hamburg, sei heilfroh, dass es ein Quagga in deinen Reihen der Newcomer-Bands gibt. Sie tragen in gewisser Weise die Erinnerung an das Zebra durch ihre Musik weiter. Unbewusst schaffen sie dadurch auch ein Bewusstsein dafür, was es heißt sich wirklich mit etwas auseinanderzusetzen.

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