Agent blå

Death-Pop von Agent blå aus Schweden

Agent blå aus Göteborg; Fotocredit: Hilda Randulv photography

Agent blå aus Göteborg; Fotocredit: Hilda Randulv photography

Die schwedische Band Agent blå aus Göteborg hier im Review entdeckt für Euch.

Das, was Lucas Gustavsson, Emelie Alatalo, Felix Skörvald, Josefine Täck und Arvid Christensen dort zusammen in Göteborg produzieren klingt äußerst spannend. „Derogatory Embrace“ war der Erstkontakt bei der Band und es hat gefunkt. Denn ich liebe ja solche Sounds, die nicht gleich auf den ersten Eindruck hin klar erkennbar sind. Denn das ist der Song definitiv nicht. Sie schichten ihre Gitarren übereinander, legen die Vocals nochmal drüber, darauf jede Menge Hall und ein treibendes Schlagzeug.

Abschätzige Umarmung. Also fast schon eine tödliche Umarmung ist damit gemeint. Der Songtitel suggeriert in jedem Fall eine Düsterheit, die dem Song innewohnt. Viel mehr als den Song gibt es nicht über sie zu erfahren. Außer, dass es da eine Platte mit 10 Songs gibt. Auf dem selbstbetiteltem Album probieren sie sich aus. Denn „Strand“ klingt schon deutlich gemäßigter, hat aber wieder diese Drums. Gerade dieser Song strahlt eine solche Kühle aus. Er wirkt so weit weg und er kommt auch nicht näher. Das geht mir bei den anderen Songs auch. Es wirkt so, als stünde man selbst im Kühlhaus.

Richtig gut gefällt mir „(Don’t) Talk To Strangers“. Hier blitzt mal so etwas wie eine nachverfolgbare Melodie auf. Das Intro suggeriert es zumindest. Daraufhin entfaltet sich der Song wieder zu einer Garage-Pop und Post-Pop Hymne. Und eines noch: Eine solch talentierte Band findet ihr nicht mehr allzu oft. Also hört Euch rein!

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