Review Haleiwa

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Schwedisch, sphärisch und liebevoll – Haleiwa aus Stockholm

Haleiwa aus Stockholm
Haleiwa aus Stockholm

Es war mal wieder einer dieser großen Musik-Momente in meinem Leben. Als ich den schwedischen Songwriter Haleiwa das erste Mal hörte, war ich hin und weg. Wieso weshalb warum, das klärt sich jetzt in diesem Review.

“Wall Of Blue Sky”, das war’s. Da war der Funken, der übersprang. Es gibt doch im Leben nur zwei Momente bei denen es so läuft. In der Liebe, also wenn wir uns potzblitz in jemanden verlieben. Dann gibt es meist kein Halten mehr. Wir sind hin und weg. Aber nicht nur in der Liebe ist das so. Auch in der Musik gibt es diesen Moment. Also zumindest bei mir. Dort geht es meist sogar noch schneller als im echten Leben. 1, 2 oder selten auch mal länger als 3 Minuten dauert es meistens. Dann bin ich weg. Verfließe und komme aus dem Staunen und dem Bewundern des Sounds nicht mehr heraus.

Haleiwa, der schwedische Songwriter aus Stockholm hat genau das geschafft, als ich seine aktuelle Single “Wall Of Blue Sky” zum ersten Mal gehört hatte. Mikko Singh so heißt Haleiwa eigentlich, also der Musiker, der für den Sound verantwortlich ist. Der Song baut sich unglaublich toll auf. Gerade das Intro ist schlichtweg schön geworden. Danach entpuppt sich der Song zu einer andächtigen und gefühlvollen Nummer. Wenn wir sie aber öfter hören, werdet ihr merken, dass da noch mehr dahinter steckt. Es entwickelt sich im Song selbst eine gewissen Lebendigkeit, wie ein Pulsieren, wie ein freudiges Herzklopfen.

Vier Jahre lang hat Haleiwa an seinem Debütalbum “Palm Trees Of The Subarctic” gearbeitet. Seinen Anfang nahm das 2011 in Havanna, in Kuba. Herausgekommen sind 10 wirklich herausragende Songs und Perlen. Schade nur, dass Haleiwa mit gerade mal 241 (Stand 15.09.) Facebooklikes noch so unbekannt ist. Das würden wir hier an dieser Stelle unbedingt ändern!

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