Review: Dandelion
Schwungvoller Indie von Dandelion
Das Salzburger Indie-Pop Quartett Dandelion widmet sich in ihren Songs den unterschiedlichen Formen der modernen Gesellschaft. Leistungsdruck ist dabei eines der zentralen Themen. „Pompidou“, die Single, die im Frühjahr erschien handelte genau davon. Sie suchten darin einen Ausweg aus dieser Miesere. Zugleich war es aber auch der Opener für weitere Singles, die bis heute folgen sollten. Es geht darum, dass wir stets von einem schlechten Gewissen geplagt werden, weil wir unermüdlich angetrieben werden und das teils auch sehr unbewusst. Bleib stets fokussiert, behalt dein Ziel immer im Blick. Das ist das, was uns ja auch ständig eingebläut wird.
Dandelion klingen dabei aber nicht schwermütig oder melancholisch. Sondern sie fassen das alles in Form von leichtfüßigem und sehr melodischem Indie auf. So spüren wir in beinahe allen ihren Songs diesen Tatendrang. Die Band, bestehend aus Benedikt Uitz (Vocals, Gitarre), Vincent Ostertag (Gitarre), Benedikt Wolfsberger (Bass) und Robert Winkler (Schlagzeug) überlässt wenig dem Zufall oder externen Kräften. So entsteht alles vom Cover, über das Musikvideo aus deren eigener Feder. Um ihre Ideen und Visionen möglichst nach eigenen Vorstellungen umsetzen zu können, wird im kleinen Home-Studio alles in Eigenregie aufgenommen und gemischt. That’s where the magic happens. So oder ähnlich kann man das schon bezeichnen bei Dandelion. Denn dieser Kleinod führt dazu, das Songs wie „Charley Horse“ oder „No Substance“ entstanden sind.
Irgendwie warten viele, was jetzt von der Salzburger Band noch kommen mag. Alle sind gespannt und aufgeregt. Aber die ersten Songs und EPs geben schon gut eine Richtung vor.
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