Review: Claude.

Alternative-Band Claude.

claude. Alternative Band aus Australien im Review

Wir haben es mal wieder mit einer Band zu tun, über die wir nichts viel erfahren. Wer „Claude.“ googelt wird auf die alternative Variante von ChatGPT stoßen. Das ist schon ein schwieriges, bis unmögliches Unterfangen etwas zu finden. Ich hatte schon Glück, dass ich die Band überhaupt über Instagram gefunden habe. Eine Facebookseite konnte ich nicht finden auch eine Band-Website gibt es nicht. Über YouTube konnte ich zumindest herausfinden, dass die Band aus Kyan Addison, Jye Alexander, Alfie Kyle, Lachie Brown und Lily Hogan besteht. Ganz schön große Besetzung und man erwartet dann ja immer direkt, dass der Band pompös und opulent ist.

Der Opener des Albums „Claude II“ hat auch direkt über 6 Minuten Spielzeit. Es folgt ein super kurzer prägnanter Track und so wechselt sich das bei den 9 Tracks gut ab. Alternative-Rock oder besser sogar noch Post-Rock und Industrial ist das, was die Australier hier praktizieren. Eher untypisch unmelodiös und der Sound auch recht kühl und karg. Trotzdem ist das spannend und macht Lust auf mehr, ihnen zu lauschen. Gitarrenriffs werden ausführlich ausgespielt und laden dazu ein, dass man einfach im Song verweilt. „Surf cum“ wirkt wie schräges Geschrammel mit ein bisschen Gesang. Das wird dem Anspruch allerdings ganz und gar nicht gerecht.

 

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