I Heart Sharks – Zweites Album das Vorurteile widerlegt

I Heart Sharks – Zweites Album das Vorurteile widerlegt

 

I Heart Sharks mit zweitem Album im Gepäck; Credit: Universal

I Heart Sharks mit zweitem Album im Gepäck; Credit: Universal

Widererwarten liefern wir euch heute eine Kritik des neuen I Heart Sharks Albums “Anthems” das am 28. März erscheinen wird. Das Soundkartell hat sich lange Zeit gegen die Band gesperrt, doch nun liefern sie tatsächlich ein gutes Album.

Es ist wie mit einem Vorhaben wie: “Ich lebe jetzt einen Monat vegan”. Der Plan wird in Angriff genommen, doch durchgehalten wird er gerade einmal höchstens eine Woche. Wenn überhaupt. Oder: Man sperrt sich lange Zeit gegen die Nutzung eines Smartphones, die Nutzung von Facebook oder ähnlichem. So ähnlich verhielt es sich bei uns mit der Berliner Band I Heart Sharks und ihrem nun neuen Album “Anthems”.

Richtig, es ist grundlegend falsch etwas vornehmlich abzulehnen, ohne, dass wir es ausprobiert oder wie in der Musik mal gehört haben. Wir sind eben unheimlich voreingenommen. Das ist Fakt.
Es war Oktober 2012, als das Soundkartell auf dem Nürnberg Pop Festival zahlreiche gute regionale Bands spielen hörte und sah. Im Line-Up jenes Festivals fand sich auch das Trio um I Heart Sharks. Viel sagte uns die Band zu dem Zeitpunkt nicht. Umso überraschter waren wir über den Ansturm zu ihrem Konzert im Saal, der bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch unvoreingenommen, doch im Laufe des Konzerts stellte sich uns immer mehr die Frage: “Wieso kommen zu ihnen so viele, um ihre Musik zu hören? Das ist doch nur flacher Indie mit Synthesizern. Die Show, pompös, aber für den Sound vollkommen übertrieben”.
Widerwillens lauschten wir dem Konzert bis zum Ende, vielleicht hätte der Wendepunkt ja noch kommen können. Doch dieser blieb aus. Umso verwunderlicher erschien es uns, dass immer mehr Freunde Gefallen an der Band fanden.

I Heart Sharks mit zweitem Album im Gepäck; Credit: Universal

I Heart Sharks mit zweitem Album im Gepäck; Credit: Universal

Vergangene Woche flatterte dann eine Promo-Mail mit dem Inhalt der Bemusterung des neuen I Heart Sharks Albums herein und zunächst bestand – zugegebenermaßen – der Wille darin, einen schlechten Bericht über das Album zu schreiben, es würde uns ja sowieso nicht gefallen.

Doch wir hörten uns seit dem Release am 31. Januar in das Album herein und müssen alle Anschuldigungen zurücknehmen, denn I Heart Sharks haben hier ein Album abgeliefert, das sich unter die guten des bisherigen Jahres 2014 reiht. “Anthems” umfasst 14 Titel und ist das zweite Studioalbum der drei internationalen Musiker aus New York, London und Bayern und erscheint hierzulande am 28.März.

In gewisser Weise orientieren sie sich am bisher so groß gehypten Sound der Band Bastille und dennoch behalten sie sich im Verlauf der Titel einen starken Wiedererkennungswert bei. Es sind Titel wie “Wait” oder “Strangers”, die zwar sehr hymnenlastig daher kommen, aber durch weitere Titel wie “Us” oder “To Be Young” aufgefangen werden. Letzterer wird zudem auch die neue Single der drei Musiker werden, die im März erscheinen wird.

 

Sie vermischen auf wirklich tolle Art und Weise Synthie-Klänge und äußerst geradlinige Gitarrenarrangements. Gut, es handelt sich hierbei nicht um die Neuerfindung des Synthie-Pops oder des elektronischen Indie, vielmehr geht es auch darum welchen Schritt sie gemacht haben. Jetzt würde der Eindruck deutlich besser passen, dass sie einen großen Saal mit ihrer Musik füllen. Denn der Sound wurde deutlich für solche Locations ausgerichtet. Die Songs von I Heart Sharks tun niemandem weh, es handelt sich hierbei um schlichtweg guten Synthie-Pop.

Mehr können wir dazu auch nicht sagen. Kritik ist unangebracht, denn das Album ist gut geworden.

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