Young Vincent

Solider Indie-Folk von Young Vincent aus Melbourne

Aus Melbourne: Young Vincent; Fotocredit: Ffive lives

Aus Melbourne: Young Vincent; Fotocredit: Ffive lives

Zum Beginn der neuen Woche geht es heute im November-Nebel und bei all der Kälte nach Melbourne. Vor ein paar Wochen habe ich das Alternative-Folk Trio Young Vincent entdeckt. Die möchte ich Euch hier beim Soundkartell vorstellen.

Eigentlich ist der Intro absoluter Standard. Da spielt eine Akustikgitarre ein Intro, also eine Abfolge von ein paar Akkorden. Aber daraus entwickelt sich in den folgenden gut drei Minuten eine wahre Perle. Der Song heißt “Days” und es ist der erste Vorgeschmack, den ich geliefert bekomme, wenn ich den drei Musikern von Young Vincent über ihre Facebookseite auf ihre Artist-Seite folge.

Es entwickelt sich nach und nach eine Art Song, der perfekt in das aktuelle Muster einer Folk-Band passt. Ein Schlagzeug-Beat zu dem man schon relativ schnell mitstampfen kann. Und eine ruhige, sehr sympathische Stimme legen sich dann über den Rest des Songs. Indie-Folk, das ist es, was uns Young Vincent hier präsentieren.Vor gut drei Jahren ging es bei der Band unter einem anderen Bandnamen Corner Shop Kids los. Damals sammelten sie als Band für Obdachlose und Bedürftige Geld. Eine schöne Idee!

Young Vincent machen ziemlich geerdeten Indie-Folk ohne große Ausbrüche oder Bombast. Nichtsdestotrotz sind ihre Songs wie “Grow” oder “A Fairytale” gespickt mit zauberhaften Folk-Farbenspielen. Sie wären definitiv eine Band für das Folk im Park Festival in Nürnberg. Das ist ziemlich solide, was Young Vincent uns dort präsentieren. Klar die große Indie-Folk Kunst ist das jetzt nicht. Aber dennoch ist das einfach schön und das reicht mir manchmal eben, damit es mir gefällt.

Klingen wie: Boy & Bear, The Paper Kites und Georgie Fair

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