tagebook von Soundkartell KW47

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EXEC mit Debütsingle am Start; Fotocredit:  Sofie Amalie Klougart

EXEC mit Debütsingle am Start; Fotocredit: Sofie Amalie Klougart

In dieser Woche gibt es mal wieder so einige Neuentdeckungen für Euch. Das Soundkartell hat für Euch neue Tracks von The Neighbourhood, Cup Sport, Andhim und unter anderem von Mat Kearney für Euch.

Beginnen möchte ich mit einer jungen Powerfrau aus Berlin. Sara Hartman ist aus den Vereinigen Staaten nach Deutschland gezogen und ich habe sie im Herbst als Support von Family Of The Year im Orangehouse in München gesehen. Sie wird in gut zwei Wochen beim PULS Festival in München und Erlangen spielen und ich sag’s Euch: Diese junge Dame wird noch ordentlich von sich hören lassen. Letzte Woche erschien mit “Monster Lead Me Home” die erste Single von ihr und die könnte zum Hit werden.

Sara Hartman – Monster Lead Me Home

Kommen wir zur Münchner Electro-Pop Band Claire. Die Band verfolge ich jetzt schon seit ihren Anfängen und ersten Promo-Auftritten bei egoFM. Nachdem ja auf ihrer Tour der Tourbus geklaut wurde, haben sie jetzt eine neue EP rausgebracht und die nach dem Ort benannt wo der Bus wieder samt des gesamten Equipements wieder aufgetaucht ist. Ich habe die EP erst jetzt zugespielt bekommen mit der Bitte um ein Review. Scheint irgendwie nicht zu laufen für Claire. Die Songs sind meiner Meinung nach auch nicht so gut geworden wie die ihres Debüts. Oder ich muss sie noch öfter hören. So wie “What We Are Made Of”.

Claire – What We Are Made Of

Es gibt großartige Neuigkeiten von der australischen Indie-Pop Band Cub Sport. Mit “Only Friend” bekommt ihr es hier beim Soundkartell mit einem Track zu tun, der auf ihrer neue, gleichnamigen EP enthalten ist. Fünf Tracks geben sie da zum Besten und trumpfen meiner Meinung nach so richtig auf. Der Track ist ziemlich Synthie lastig und somit auch sehr poppy geworden.

Cup Sport – Only Friend

Letzte Woche kam es endlich bei mir an. Das neue Studioalbum der kalifornischen Alternative-Pop Band The Neighbourhood. Das neue Werk “Wiped Out!” ist großartig geworden. Teilweise sehr uneingängig und verspielt kommen sie daher. “Prey” ist mit Abstand einer der stärksten Tracks auf der Platte.

The Neighbourhood – Prey

Beim nächsten Künstler fällt es mir leicht gute Worte über ihn zu verlieren. Exec. Was zunächst undefinierbar klingen mag, ist das neue Soloprojekt des Dänen Troels Abrahamsen. Neben VETO und seinem selbstbenannten Soloprojekt hat er jetzt mit “The Explanatory Gap” eine neue Single rausgebracht. Im Februar kommt da ein erstes Album und ich muss sagen: Das ist echt ein Genius! Die Vocals, das Klavier, also das was er auch als Kind eigentlich gelernt hat. Das alles ist so rudimentär und umwerfend arrangiert. Nur an der neuen Frisur sollte Troels mal nochmal arbeiten. Das geht gar nicht.

Exec – The Explanatory Gap
Neue Single von Jacob Bellens

Neue Single von Jacob Bellens

Es gibt eine neue Single von Jacob Bellens. Gut über Jacob lässt sich nur Gutes sagen. Er ist ein unfassbar umtriebiger und kreativer Songwriter, der aber nicht den klassischen Singer-Songwriter Brei von sich gibt. Mit “Polyester Skin” erscheint am 27.11 seine neue Single und sie ist auch der Titeltrack seines neuen Albums, das am 06.02 erscheinen wird. Hört jetzt seinen flotten Synth-Pop Track.

Jacob Bellens – Polyester Skin
Aus Kopenhagen: Dan Presencer; Fotocredit: Ingo Stahl

Aus Kopenhagen: Dan Presencer; Fotocredit: Ingo Stahl

Weil ich eben über den üblichen Singer-Songwriter Brei abgelästert habe, komme ich jetzt zu einem Songwriter aus Kopenhagen, der diesen Brei absolut nicht anrührt. Dan Presencer. Kürzlich erschien mit “Let’s Get Lost” die neue Single des Gitarristen. Der Track kommt sehr rhythmisch daher und überhaupt ist die neue Single vom Dänen sehr stimmungsvoll geworden. Ein wahrer Herbst-Track irgendwie.

Dan Presencer – Let’s Get Lost

Wir machen es hier beim Soundkartell jetzt kurz. Der nächste Track kommt vom Producer Duo Andhim aus Berlin/Köln. Mit “How Many Times” erschien jetzt ein neuer Track und ihr hört ihn jetzt im Kant Club Edit.

Andhim – How Many Times (Kant Club Edit)
The Atlas Mountains aus Perth

The Atlas Mountains aus Perth

Letzte Woche bekam ich eine Mail aus Perth. Darin stellte sich eine Band namens The Atlas Mountains vor. Grund hierfür war ein neues Video zur Single “Kicking Goals”. Es kommt eigentlich selten vor, dass es Musik unmittelbar nachdem die Band mir eine Mail geschickt hat, sofort hier in der Sendung gespielt wird. The Atlas Mountains haben es geschafft. Wieso, das hört ihr jetzt an ihrem Indie-Rock.

The Atlas Mountains – Kicking Goals

Letzte Woche hatte ich es nicht mehr geschafft. Das Soundkartell hatte Euch vor einigen Wochen den Freiburger Rapper JIMBO vorgestellt. Und am Todestag von Helmut Schmidt dachte ich mir, ah stimmt da gab es doch einen Künstler, der dazu einen Track gemacht hat. Der Track kam jetzt gemastert zu mir und ich spiele ihn Euch.

JIMBO – Helmut Schmidt

Manchmal gibt es diese Momente, in denen ich einen Künstler oder eine Band entdecke. Via Facebook checke ich dann immer wie “bekannt” die Neuentdeckung ist. Und dann gibt es eben manchmal diesen Überraschungsmoment bei dem ich mir dann denke: Oh wie kann es sein, dass der Künstler schon so mega bekannt ist und man noch nie was von ihm gehört hat. Das ist mir bei dem Songwriter Josh Garrels aus Portland passiert. Da habe ich über YouTube seinen Song “Born Again” entdeckt und der hatte noch nicht einmal viele Plays. Auf Facebook hat der Gute allerdings über 70.000 Fans. Naja. Scheinbar geht doch so einiges an uns und am Soundkartell vorbei.

Josh Garrels – Born Again

Neben den eben erwähnten Musikentdeckungen, gibt es aber auch immer die Entdeckungen, die gar nicht mehr existieren. Es gibt glaube ich fast nichts schlimmeres als eine Band zu entdecken, sie richtig gut zu finden, nur um dann feststellen zu müssen, dass es die Band nicht mehr gibt. So passiert bei Fiction Family aus Cardiff. Seit 2014 machen die Jungs keine Musik mehr und es sieht auch nicht danach aus, als ob sich daran etwas ändern würde. “When She’s Near” war der Track bei dem ich persönlich hängen geblieben bin. Der klingt irgendwie sehr weihnachtlich.

Fiction Family – When She’s Near

Die vierköpfige American Rock’n’Roll Band NEEDTOBREATHE ist auch schon wieder so eine Entdeckung ähnlich wie bei Josh Garrels. Der einzige Unterschied ist: Die sind noch bekannter als der Songwriter aus Portland. Ich kannte die Jungs überhaupt nicht, aber ich war dann halt der über 512.000te Fan auf Facebook. Ihren Track “Brother” finde ich ziemlich großartig, wenn auch ein bisschen mainstreamig.

NEEDTOBREATHE – Brother (feat. Gavin DeGraw)

Den Abgang mache ich diese Woche beim Soundkartell mit einem alt bekannten Songwriter aus den Staaten. Mat Kearney hat sich dem Song “I Want To Love You” angenommen und quasi so getan als wäre er Frankie Preston. Das macht er ganz vorzüglich. Sehr bluesig und soulig. In diesem Sinne wünsche ich Euch eine wundervolle Restwoche!

Mat Kearney – I Want To Love You

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