Konzert und Filme auf Nachfrage

Musikfilme und Konzertmitschnitte on Demand

 

Watchever; Credit: Watchever

Watchever; Credit: Watchever

Mittlerweile werden Konzerte sogar live im Stream auf diversen Portalen und Musikvideo-Portalen übertragen. Im Bereich Musik gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter und sogar TV-Sender, der öffentlich rechtlichen Sender im Angebot. Wir haben uns mal umgesehen.

Im Mai konnten wir live dabei sein. Coldplay hat es möglich gemacht ihr Konzert live im Mitschnitt mit zuverfolgen. Zwar nur auf UKW, aber dennoch: es war möglich. Das Konzept ist nicht neu, so gibt es mit Einsfestival oder EinsPlus bereits TV-Sender des öffentlich rechtlichen Fernsehens, die Konzertmitschnitte platzieren. Wirklich live waren die bisher allerdings nicht.

Mittlerweile hat sich aber wieder so einiges verändert, denn Video on Demand ist das Maß aller Dinge. Keiner möchte sich mehr vorschreiben lassen, wann er was zu sehen hat. Zu unflexibel scheinen wir zu sein und daher wollen wir am liebsten alles dann sehen, wenn es uns passt.

Da bleibt den Anbietern nichts anderes übrig, als innovativ tätig zu werden. Der WDR zum Beispiel bietet eine Art interaktive Musikdokumentation für das Haldern Pop Festival an. Seit über 30 Jahren gibt es das Festival und der WDR hat dafür ein exklusives Web-Special eingerichtet: Rockpalast. Dieser Kanal läuft regelmäßig immer von der Nacht des Sonntags auf Montag. Sie machen es sich auf innovative Art zum Auftrag Musikfernsehen für Musikliebhaber zu gestalten. Das passiert über das sogenannte Pageflow, einem Tool für multimediales Storytelling.

Auch FluxFM bietet mit FluxTV einen Fernseh-Streaming Dienst an, der online empfangbar ist. Dort können wir uns ähnlich wie bei BalconyTV die verschiedensten Live-Konzerte diverser Künstler wie Milky Chance oder Radical Face anschauen, die sie dort exklusiv für den Radiosender aus Berlin eingespielt haben.

In gewisser Weise bieten die Medienanstalten dadurch eine Mischung aus echten Live-Übertragungen an und versetzen dann gleichzeitig den Konsumenten des Programms in die Live-Situation. So vermitteln die Anbieter ihren Kunden zumindest ein Stück weit Live-Feeling, direkt dort dabei zu sein. Wenn es dann auch noch so weit geht, dass ganze Konzert live gestreamt werden, so wie bei Coldplay, dann wäre das das Nonplusultra.

Watchever; Credit: Watchever

Watchever; Credit: Watchever

Doch es gibt auch noch eine andere Form des Video on Demand, und die bietet unter anderem Watchever an. Das Portal bietet unter anderem zahlreiche Filme und Serien an und um diese abspielen zu können, benötigen wir nur einen Browser und natürlich: eine Internetverbindung.
Das Portal läuft dann sogar integriert im Browser und so ziemlich auf allen Endgeräten. Ähnlich wie bei den Anbietern des WDRs sind die Filme, Dokus oder auch Musikfilme dann in HD-Qualität vorhanden. Zudem bietet Watchever eine echte Flatrate. Ähnlich wie bei Spotify lassen sich damit für knapp 9,-€ so viele Filme, Serien und Dokus streamen, wie wir im Monat schauen können.

Das Verhalten, wie wir Filme, Livekonzerte oder ähnliches konsumieren hat sich bereits verändert. Interessant ist es zu sehen wie sich Anbieter wie der WDR oder Watchever mit neuartigen Angeboten anpassen. Das Konzept des Pageflow oder aber auch das Flatrate-Streaming von beispielsweise Musikfilmen- und dokumentationen sind überaus interessant. Es gilt schließlich immer, sich gegenüber Youtube zu behaupten. Hier liegen unserer Meinung nach die Anbieter des öffentlich rechtlichen Fernsehen oder von Anbietern wie Watchever klar im Vorteil, denn die Qualität ist deutlich besser und zudem werden keine Urheberrechte verletzt.

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