tagebook von Soundkartell KW05

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Deltaburst neue Singles beim Soundkartell

Deltaburst neue Singles beim Soundkartell

In der ersten Woche im Februar stelle ich Euch endlich mal wieder nach längerer Auszeit neue Musik im tagebook von Soundkartell vor. Es gibt neue Tracks von Deltaburst, Magana, The Lulls und vielen mehr.

Beginnen möchte ich mit dem Künstler Bryan Kessler. Mit “New Feel” erscheint im April ein neues Album des Musikers. Das liegt mir hier schon vor und daraus hätte ich gerne den Track “Punching On My Chest” gespielt. Das ist die erste Single von der Platte und Euch erwartet gleich ein ziemlich gut gelungener Pop Track. Synthies, eine warme Stimme und ein Groove, der ganz gut zur Eröffnung hier passt.

Bryan Kessler – Punching On My Chest

Das neue Jahr geht für Deltaburst ja gleich mal so richtig los. Mit gleich zwei neuen Tracks gehen die Dänen an den Start. Eine Doppel-Single, die letzten Freitag erschienen mit. “City Sleep” und “Dance Until”. Es geht ihnen in den Tracks um die Leere, die sich einstellt, wenn man sich tagelang in der Stadt die Nächte um die Ohren schlägt. Da haben sie nicht ganz unrecht und treffen mit ihrem Sound definitiv den Kern.

Deltaburst – City Sleep

Weiter mit einer Newcomerin namens Demira. Die Sängerin wurde in den Niederlanden zur Gewinnerin des Best Singer/Songwriter Awards 2014 gekürt und kommt mit ihrer neuen Single Bravado zurück nach Deutschland. “Bravado” heißt das gute Stück und ich muss sagen: Ich bin begeistert. Ganz ehrlich, das macht die Musikerin grandios. Ein treibender Indie und Pop Track, der so ein bisschen interkulturell anmutet.

Demira – Bravado

Von den Niederlanden aus geht es nach Spanien, nach Barcelona. Mit Dexist habe ich von dort aus eine Band kennengelernt, die mich mit ihrem Debütalbum bemustert hat. Gleich werdet ihr ihren Track “La Cima” hören und was erwartet Euch da? Ja Rock. Um es mal einfach zu machen. Auf Spanisch und das hört sich anfangs noch etwas holprig an. Finde ich aber trotzdem sehr unterstützenswert. Guter Rock, der ein bisschen so klingt, als wäre er direkt in ihrer Garage eingespielt worden.

Dexist – La Cima

Äußerst interessant geht es weiter. Luxury Mane heißt eine Indie-Rock Gruppierung aus St. Petersburg. Von dort gab es hier beim Soundkartell glaube ich noch nie eine Band. Wurde also mal Zeit und dann auch gleich mit einer ganzen CD. Die Lead-Single ihres Albums “Lux Runnin Out” haben sie “Hard to be Easy” getauft. Ein ziemlich zertreuter Indie-Psych Rock Titel. Wobei wirklich rockig ist das ja nicht. Aber dennoch schön, abschweifend arrangiert.

Luxury Mane – Hard to be Easy
Magana aus Brooklyn

Magana aus Brooklyn

Länderspezifisch machen wir einen ziemlichen Sprung. Es geht nach New York und mit Magana zu einer Musikerin, die ich hier beim Soundkartell schon mal vorstellt habe. Letzte Woche erschien mit “Pages” ihre neue Single und ich bin ganz angetan davon. Bei der Stimme der Musikerin schmelze ich dahin. Butterweich, zart und eine Wucht. Ihre neue Nummer hat sie wunderschön poppig arrangiert. Gefällt mir gut, der Weg, den die US-Amerikanerin da geht.

Magana – Pages
Maybe Canada beim Soundkartell

Maybe Canada beim Soundkartell

Vielleicht Kanada? Das wird sich bei mir in der Urlaubsplanung gerne mal ergeben. Ist aber ein Bandname: Maybe Canada. Hinter dem Projekt verbirgt sich die Stimme des Schweden Magnus Hansson. Mit “Hearts” erscheint am 03. Februar seine neue Single und daraus ist ein sehr geduldiger Song entstanden. Getragen, etwas arg entspannt, aber nie langweilig. Ein Song, der seine Längen hat.

Maybe Canada – Hearts

Ihr lernt gleich Michael Moravek – Songwriter, Sänger und Gitarrist der Planeausters kennen. Denn dieser veröffentlicht sein erstes Album unter seinem Namen. Moravek schreibt zeitlose Songs, die ganz tief in der Folktradition verwurzelt sind. Seine Geschichten von Suchern, Entwurzelten und Getriebenen sind Roadmovies und Kurzromane zugleich, gepresst in 4 Minuten. Richtig schön, dieser neue Track “Lullaby On West Chicago Avenue”. Aber auch ziemlich der Satz.

Michael Moravek – Lullaby On West Chicago Avenue

Anfang Januar kam sie bereits raus, die Single “In The Middle”. Jetzt erscheint dazu am 10. Februar auch noch ihre EP. Mona, das ist eine Band aus Nashville und ist inzwischen zum Quintett gewachsen. Sie wagen nun einen Neustart mit 6 frischen Songs. Ich bin gespannt, wie das ankommen wird. Klingt angestrengt und etwas leidend.

Mona – In The Middle

Weiter geht es mit Matthew Hershoff. So heißt er mit bürgerlichem Namen. Mons Vi ist sein eigentlicher Künstlername und mit “Away” hat er kürzlich eine neue Single rausgebracht. Aber sie kommt nicht alleine daher. Mit “Tangerine (Eternity Redux)” kam gleich eine zweite Single mit raus. Doppel-Release also. Und was für ein toller! Sehr entspannt, sommerlich und groovy.

Mons Vi – Away

Den vorletzten Act hier in der Reihe beim Soundkartell möchte ich Euch mit Serafyn vorstellen. Sie kommt quasi direkt von der Straße in Basel und hat mittlerweile eine Reihe von unzähligen Shows und Sessions hinter sich. Jetzt am 10. Februar kommt ihr erstes Album mitsamt einer fünfköpfigen Band raus. Eine wundervoll warme Stimme trifft hier auf ganz dezent glänzende Popperlen. Wirklich wunderschön! Auch der Titeltrack zum Album “Foam” ist grandios!

Serafyn – Foam

Dreamy und poppig klingt der letzte Act The Lulls. Das klingt dann wie bei “Bruise” auch gerne mal eher nach 80er Jahre. Ich bin ganz angetan und neuer Fan dieser Combo. Wirklich fantastisch, was die drei Musiker da auf die Beine stellen. Was für ein toller kalifornischer Sound, so erfrischend neu und so aufmunternd schön. “Island of Daughters” heißt das Album und das solltet ihr Euch zulegen. Steht Euch bestimmt gut!

The Lulls – Bruise

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