tagebook von Soundkartell KW 21

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IAMBEAR - Kopie

Seit knapp einer Woche ist unsere Homepage jetzt nigelnagel neu am Start. Wer es noch nicht gesehen hat, möge jetzt hier bitte klicken. Schaut gut aus oder? Grund genug, dass wir für Euch in dieser Woche wirklich einige Künstler dabei haben, die ihr noch nie gehört habt.

Den Anfang macht bei uns ein Holländer namens Douwe Bob. An sich wirklich unmöglich. Aber Douwe Bob hat halt tatsächlich alle Infos, die wir über ihn auf seiner Facebookseite erfahren könnten auf Niederländisch niedergeschrieben. 1992 in Amsterdam geboren, hat er 2013 sein Debütalbum BORN IN A STORM rausgebracht. Jetzt erschienen vor ein paar Tagen einige Singles und eine davon ist “The News”. Viel Spaß damit.

Douwe Bob – The News

Weiter geht`s mit den Neuvorstellungen. Dazu hat das australische Trio aus Perth namens Crooked Colours ebenso eine neue Single rausgebracht. Rein elektronisch und wie! “Another Way” ist wie wir finden wirklich großartig.

Crooked Colours – Another Way

Eigentlich dachte ich ja, dass die Band Young Rising Sons aus Großbritannien kommen. Die klangen schon sehr very british. Doch sie kommen aus New Jersey und haben jetzt mit “Fucked Up” eine neue Single rausgebracht. Hm. Die Vocals sind schon sehr mainstream-lastig wie wir immer so schön sagen.Trotzdem baut sich hier unserer Meinung nach ein schöner Song auf.

Young Rising Sons – Fucked Up

Es wird deutlich gedämpfter. Aber umso sommerlicher. Das liegt daran, dass Max and the Moon aus einer mittelgroßen Stadt in Kalifornien kommen. Da hört man den Bands doch immer an, dass sie dort mit deutlich mehr Sonne versorgt werden als wir hier in Deutschland. Auch bei den vier US-Amerikanern erschien letzte Woche mit “Actor” eine neue Single. Schöner Electro-Pop ist das!

Max and the Moon – Actor

Von Kalifornien aus geht es nach Deutschland. Genauer gesagt nach Halle und zum Techno-DJ Ron Flatter. Mit STRIKER erschien auch hier letzte Woche eine neue EP und der Titeltrack hat es in den 8 Minuten in sich. Ein überaus sphärischer Track, der flackert, klackert und treibt.

Ron Flatter – Striker

Letzte Woche haben wir uns riesig gefreut. Eine unserer Lieblings-Indie-Bands aus Santa Monica, Opus Orange haben letzte Woche ein reines Solo-Klavier Album rausgebracht! Das haben sie EQUILIBRIUM genannt und darauf finden sich wirklich richtig schön arrangierte Piano-Tracks. Fast schon wie Nils Frahm oder Martin Kohlstedt. Wir haben uns mit “Equal Night” einen wirklich tollen Track rausgesucht. Der geht unter die Haut.

Opus Orange – Equal Night

Astrid und Simon sind zusammen Shy Shy Shy. Sie kommen aus Kopenhagen und gelten so als die Electro-Pop Hoffnung dort. Der Sound ist smooth, gemächlich und die Vocals wechseln sich harmonisch zwischen den beiden ab. Der Bandname soll quasi das assoziieren wie sie dazu kamen überhaupt in einer Band Musik zu machen. Vielleicht ist der eine ohne den anderen zu schüchtern?
Mit “In the Palm of my Hand” haben wir es hier allerdings mit einem sehr entspannten Track zu tun. Toller Sound aus Dänemark!

Shy shy shy – In the Palm of my Hand

Für die nächste Neuvorstellung bleiben wir in Kopenhagen. Auf Goldie Chorus sind wir über diverse Blogs aus Dänemark gestoßen. Und bei ihrer Musik hängen geblieben. Eigentlich stehen da drei Musiker im Line-Up der Band. Doch irgendwie tut sich da Emil Davidsen als Frontman und alleiniger Entscheider über den Sound heraus. Mit “Struggling Hearts” haben wir es jeden Falls mit einem elektronischen Song des Dänen zu tun. Synthies, Beats und seine für einen Mann eher hohen Vocals machen den Song irgendwie extravagant.

Goldie Chorus – Struggling Hearts

Bei unserer nächsten Neuvorstellung erfahren wir nicht viel über das Projekt. TIO heißt es ganz schlicht und einfach und dahinter verbirgt sich höchstwahrscheinlich ein Musiker aus Toronto. Höchstwahrscheinlich deshalb, weil wir in “Lips Like Wine” männliche Vocals zu hören bekommen. Aber es könnte auch eine Frau sein und das würde auch das Profilbild der Facebookseite bestätigen. Naja egal. “Lips Like Wine” ist einer von zwei Tracks auf der Soundcloud-Seite ist irgendwie in gewisser Weise verstörend. Aber eben schön arrangiert.

TIO – Lips Like Wine

virginsuicide_web1

Eigentlich kommen Virgin Suicide aus Kopenhagen. Doch nur eigentlich. Denn mit ihrem selbstbetiteltem Debütalbum haben sie einen Sound kreiert der viel eher an klassischen Brit-Pop oder US-Amerikanischen Sound erinnert. Das liegt daran, dass das Album zwischen Los Angeles und Kopenhagen produziert wurde. Das verleiht dem Sound eine ungeheure Tiefe und klingt wie eine Zeitreise zurück in die 80er.
Um Euch das zu beweisen haben wir Euch ihre erste Single “Virgin Suicide” ausgesucht.

Virgin Suicide – Virgin Suicide

IAMBEAR aus Schweden

IAMBEAR aus Schweden

 

Irgendwie ist das ja schon richtig geil, wenn man wirklich unbekannte Bands entdeckt. So wie jetzt auch IAMBEAR aus Schweden. Doch der große Nachteil ist eben, dass wir von ihnen nicht sehr viel erfahren. Auch nicht von dem Projekt. Außer, dass es auf Soundcloud eine EP gibt, die vor gut drei Wochen hochgeladen wurde. HOLOGRAM heißt diese und darauf finden sich wirklich minimalistisch arrangierte Tracks. Hier spielt sich uns teilweise wirklich nur ein Beat in Trance. Sehr sphärisch und mysteriös. Genau so wie das Projekt eben rüberkommt. Auf seinem Profilbild verbirgt er sein Gesicht und über seinem Rücken liegt ein mächtiges Stück weißr Pelz.

IAMBEAR – Hologram

Für den dieswöchigen Abschluss bleiben wir in Schweden. Irgendwie wirkt das alles sehr lethargisch bei Tussilago. Am 24. April erschien mit HOLY TRAIN das Debütalbum der Schweden aus Stockholm. Darauf haben sie halt mal zehn Tracks gepackt, denen wir jetzt nach ihrem Track “Goldface” in diesem Sommer nicht mehr auskommen. Unglaublich lässiger Indie-Pop geschmückt mit instrumentalen Sounds und warmen Vocals. Toll gemacht!
Das war es dann diese Woche auch schon wieder. In diesem Sinne wünschen wir Euch auch dieses Mal wieder eine wundervolle Restwoche!

Tussilago – Goldface

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