Spot-Festival Reisetagebuch Tag 04

Abschied nehmen und abreisen

Heimreise: In Gedanken noch beim Konzert von We Invented Paris; Credit: Alina Felder

Heimreise: In Gedanken noch beim Konzert von We Invented Paris; Credit: Alina Felder

Das SPOT-Festival war für uns eine Bereicherung. Die Abreise schmerzte uns doch sehr und so bekommt ihr nun einen exklusiven reflektierten Rückblick des Soundkartells. Wir sind beeindruckt von Dänemark und dem Konzept eines funktionierenden Festivals.

5. & 6. Tag: Heimreise

Kurzer Fact hier: Heimfahren macht keinen Spaß.
Vor allem mit dem Hintergedanken, wieder voll in den Uni-Alltag zu starten und eine liebgewonnene Stadt samt Bewohner & Kultur hinter sich zu lassen. Die Dänen haben uns eindeutig gezeigt, wie cool Musik sein kann und wie wichtig es ist, Musik & Kultur vor allem für junge Menschen zu fördern.
Insgesamt haben wir ca. 2500 km in 28 Stunden Fahrt auf dem Buckel, 24 Bands gesehen, Ostseeluft geschnuppert, ekelhaftes dänisches Bier getrunken, gefroren, gelacht und hauptsächlich gestaunt.

Auch wenn wir Evaluationen hassen, soll an dieser Stelle eine kurze Reflexion über das Festival stehen – in Interviewform.

Was hat dich auf dem SPOT am meisten beeindruckt & was hat dich am stärksten enttäuscht?

Soundkartell: “Am meisten beeindruckt hat mich, wie stark emotional eine Stadt und ein Festival sich verbinden. Das funktioniert perfekt hier.
Enttäuscht hat mich, dass man als “Neuling” noch keinen Zugang zu Netzwerken bekommt.”

Welche Band ist für dich die Neuentdeckung und warum?

Soundkartell: “Ich denke, dass es My Heart The Brave in ein paar Jahren schaffen könnte. Wirklich überrascht hat mich Benal mit ihrem tollen HipHop.”

Ulkiger 90er Auftritt: Glass; Credit: Alina Felder

Ulkiger 90er Auftritt: Glass; Credit: Alina Felder

Was hast du vom SPOT mitgenommen? Welche Impulse hat das SPOT für deine zukünftige Arbeit mit deiner Sendung und dem Blog?

Soundkartell: “Die Erkenntnis, dass ich wohl noch etwas mehr Zutrauen in mein Projekt & Arbeit benötigen, um dann auch mal z.B. aus dem Nichts Leute anzusprechen. Der Impuls liegt klar darauf weiterzumachen und mich beruflich vielleicht sogar eher in die Richtung des Musikmarketings zu bewegen.”

Solltest du wieder die Möglichkeit haben, nach Dänemark aufs SPOT zu fahren, was würdest du verändern in Bezug auf dein Vorgehen (z.B. Recherche oder Bands begutachten)?

Soundkartell: “Ich würde stärker auf die Menschen mit Vitamin B zugehen. Einfach um sich auch selbst weiter zu vernetzen und nette Menschen aus der Branche kennzulernen. Beim nächsten Mal würde ich tatsächlich die Bands zusätzlich nach Genre ordnen! Bei der Recherche würde ich nichts ändern, denn ich denke, wir hatten im Vergleich, einen sehr guten Pool an ausgesuchten Bands/Künstlern und habe nicht den Eindruck, etwas wahnsinnig wichtiges verpasst zu haben.”

Mumford and Sons Double: In Lonely Majesty; Credit: Alina Felder

Mumford and Sons Double: In Lonely Majesty; Credit: Alina Felder

Drei ausschlaggebende Wort, die die Stimmung des Festivals wiedergeben:

Soundkartell: “Sympathie. Beispielhaft und vorbildlich.”

2500km Fahrt, viele Eindrücke – und jetzt? Deine Pläne für den restlichen Tag:

Soundkartell: “Ich werde jeder Band ein Feedback hinterlassen. Feedbacks sind schließlich wichtig. Und nochmal der Kathi von Factory einen lieben Dank aussprechen. Zudem muss ich jetzt auch mal die Kontakte nutzen und aktivieren.
Und: Alles nochmal Revue passieren lassen.
Meine Worte zum Schluss: Danke liebe Begleiterin, Danke Dänemark, Danke SPOT & Aarhus (inklusive Nina) das war einfach nur beeindruckend schön.”

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