Soundkartell präsentiert: egoFM Lokalhelden – Herrbeat und Feb

Soundkartell präsentiert: egoFM Lokalhelden – Herrbeat und Feb

Servus liebe Fans des Soundkartells! Schon seit gut vier Wochen gibt es seit etwa vier Wochen eine Kooperation zusammen mit dem Radiosender egoFM!  Schon seit geraumer Zeit lädt Dominik Bands in seine Reihe der Lokalhelden ein, und seit neuestem schreibt das Soundkartell die ausführlichen Artikel zu der jeweiligen Band! Letzte Woche waren dabei die Allgäuer Losamol zu Gast in den Lokalhelden bei Dominik. Diesen Sonntag sind ab 15 Uhr das Münchner Rap-Duo Herrbeat und Feb live & unplugged in den Lokalhelden bei Dominik!

Herrbeat und Feb. Bitte wer? Herrbeat und Feb, schon richtig gehört. Was sich vielleicht wie ein vertippter Bandtipp liest, ist eine Rap-Combo aus München und zwar eben bestehend aus Herrbeat und der zweite im Bunde ist Feb. Rap? Aber in ihrem Facebookseiten-Profil steht doch, dass sie Indie machen! Nein, das haben Herrbeat und Feb wohl deshalb reingeschrieben um ihre Besucher und Liker in die Irre zu führen. Unterstützt werden die Münchner Rapper unter anderem von Dj Fine aus Hamburg, Elemental Beats aus München und von Drum Addict auch aus München.

Seit etwa 2011 besteht das Duo Herrbeat und Feb nun schon und für diesen Monat ist auch schon ihr Debütalbum „Eat my Words“ geplant.

Herrbeat und Feb wollen auf dieser ersten Platten frischen Hip Hop zum Besten geben und wer Herrbeat und Feb hört, wird schnell merken, dass sie viel Wert auf ihre Texte und deren Inhalt legen. Sie selbst schreiben über ihre Art und Weise zu texten, dass es sich dabei um urbanes Storytelling am Puls der Zeit handelt. Urban allein deswegen weil sie aus der Oberbayerischen Hauptstadt München entstammen und in ihren Texten Alltägliches behandeln. Dabei verleihen sie ihren Lyrics erzählenswerte Inhalte.

Gerade weil deutscher Rap schon seit etwa zwei Jahren eine wahre Hochphase erlebt und überall wieder so viel deutscher Hip Hop gehört wird wie schon lange nicht mehr, gerade deswegen bewegen sich Herrbeat und Feb tatsächlich am Puls der Zeit. Auch sie schwimmen gerade auf einer Hypewelle rundum den Hip Hop. Wobei man da schon deutlich dazu sagen muss, dass sich auf dieser Welle schon die Spreu vom Weizen ganz von allein trennt und sowieso nur noch die besten Künstler auf dieser Welle bleiben. Ganz am Anfang dieser Welle stehen nun auch Herrbeat und Feb.

Wird man über die Facebookseite von Herrbeat und Feb auf ihre Soundcloudseite geleitet, findet man dort genau drei Tracks vor. Erst seit knapp drei Wochen sind diese Tracks online. Das ist keine allzu lange Zeit und dennoch weisen sie schon über 800 Plays auf. Das ist eine recht gute Quote, die Herrbeat und Feb aufweisen können. Doch das kommt ja auch nicht von ungefähr, denn beginnt mit „Noize“ der erste Track beginnt ein lässiger old-school Beat und schon schnell wird man von dem außerordentlichen Flow eingefangen. Im Refrain fragen sie dabei lässig „Was gibt es Noize? Ja letzthin da war alles beim alten…“. Ganz so beim alten wird es für Herrbeat und Feb nicht bleiben, denn sie kommen schon beim ersten Track „Noize“ so gefährlich lässig und vor allem vollkommen ohne arrogante Attitüden daher. Spätestens jetzt müssen Vergleiche mit alten deutschen Hip Hop Größen wie Dynamite Deluxe, Eins Zwo oder den Beginners fallen, denn der Sound klingt zwar verdächtig gleich, aber dennoch tischen sie hier frischen Hip Hop auf, der den Hörer von der guten alten Zeit des Hip Hops schwelgen lässt. Hört man sich bei „All in“ weiter wird der Flow etwas zügiger und schneller. Es geht um das Leben in der Großstadt mit all seinen Vorzügen und Gefahren. Entweder findet man darin sein Glück oder es geht postwendend wieder erfolglos zurück.

Herrbeat und Feb sind zwar nicht gesellschaftskritisch, aber dennoch tauchen in ihren Texten so wie in „Tiefenrausch feat. Zylle“ stets kritische Gedanken auf. Dabei sinnieren sie über falsches Konsumverhalten, darüber, dass man tagtäglich durch diverse Eindrücke geradezu zugedröhnt wird, oder aber es geht um das Anti-Verhalten an sich. Auch wenn man sich anfangs vielleicht über den Namen des Rap-Duos wundert, so ist es doch so, dass auf diesen Namen wohl nicht allzu viel Wert gelegt wird. Vielmehr setzen sie alles daran so authentisch zu rappen, wie man es aus früheren Zeiten noch kennt. Das steht Herrbeat und Feb sehr gut zu Gesicht und man kommt in den Genuss wirklich guten oldschool Hip Hop zu hören. Die Beats passen einwandfrei und sind perfekt auf die geradlinigen Flows abgestimmt. Zudem tut es ihrer Musik unwahrscheinlich gut einfach unvoreingenommen über so gut wie alles zu rappen, was ihnen gerade in den Sinn kommt.

Ihre Texte sind wie schon gesagt wunderbar gut und abwechslungsreich gemixt und handeln dabei von unterschiedlichen Stimmungs und Lebenslagen. Herrbeat und Feb sind wirklich wahnsinnig erfrischend und werden hoffentlich einen gebührenden Platz im deutschen Hip Hop Geschäft finden. Das Potential dazu bringen sie allemal mit und mit ihrem jetzt bald erscheinenden Album sind alle Weichen auf Erfolg gestellt. Das lässt sich zumindest von den Herrschaften erhoffen und wenn sie mit ihrem Album „Eat my Words“ nicht allzu viel falsch gemacht haben, steht ihrem erfolgreichen Weg auch nichts entgegen.

Da die Fangemeinde von Herrbeat und Feb noch relativ klein ist, sollte ihr diese unbedingt hier erweitern!

Und um euch die Tracks nochmals anhören zu können, gelangt ihr hier auf ihre Soundcloudseite!

Zu guter letzt bekommt ihr jetzt hier aber auch noch von Herrbeat und Feb den super smothigen Track „Noize“ in voller Länge:

[soundcloud]http://soundcloud.com/herrbeatundfeb/noize[/soundcloud]

 

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