Skeleton Skies

Skeleton Skies Brillanter Indie-Pop

Skeleton Skies aus Berlin; Artwork: Janja Milosevic

Skeleton Skies aus Berlin; Artwork: Janja Milosevic

Das Soundkartell stellt Euch im Review das spannende neue Projekt Skeleton Skies aus Berlin vor.

Jorma Ruben ist derjenige, der die Fäden in den Händen hält bei Skeleton Skies. Nach 6 Jahren in London kehrte er UK den Rücken und es zog ihn nach Berlin. Seit 2012 ist er nun also dort und hat mit Skeleton Skies eine fünfköpfige Band um sich herum aufgebaut, die ursprünglich aus Frankfurt kommt. Indie-Pop klingt immer so harmlos und ideenlos heutzutage. Vor allem weil Indie-Pop ein Massen-Genre geworden ist. Die Band aus Berlin um Jorma Ruben ist der lebende Gegenbeweis dafür.

Liebevoll arrangiert und pointiert. Das bin ich schon gar nicht mehr gewohnt von einer Band aus Deutschland. Das mag auch daran liegen, Jorma längere Zeit nicht in Deutschland war. Dadurch färbt natürlich ein internationaler Einschlag ab. Wenn der dann auch noch von einem super Songwriting getragen wird, ist das toll! 2014 kam mit „Times/Tides“ eine erste EP raus. Vergleichen wir hier einen Track wie „The Inheritance Of Loss“ mit einem Song wie „Sleep Sunrise“ von ihrer EP aus dem Jahr 2015, hören wir ganz deutlich eine entscheidende Entwicklung.

Die pointierten Gitarren bleiben. Die Vocals bekommen mehr Raum und wirken besser platziert. Überhaupt ist das sehr farbenfroh, was Skeleton Skies hier präsentieren. Wie Kleckse, die alle zu einem großen Ganzen vereint werden. Indie, Pop, Surf-Pop und auch eine große Prise an Singer-Songwriter Elementen schmücken die Songs. Jetzt also der neue Song „Work/Worth“. Ein Song, der schon mal sehr präsent ist. Von der ersten Sekunde ist er da.

Ein toller Track! Der viel von den Ideen aus früheren Songs mitnimmt und um eine tolle neue Seite erweitert wird. Allein die zweite Stimme verleiht dem Song ein andere Färbung, die dem Song gut tut. Hier höre ich gerne zu, entdecke Neues und fühle mich vollkommen wohl. Für mich sind das drei ganz elementare Sympathien, die die Band ausstrahlt. Bei dem Sound bleib ich dran, denn das könnte sich noch groß entwickeln!

 

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