Im Porträt: Sergeant Pluck Himself

Sergeant Pluck Himself reden über Dampfmaschinen, Schnitzel und ihr Frühstück

Aus Österreiche beim Soundkartell: Sergeant Pluck Himself; Credit: Matthias Ledwinka

Aus Österreiche beim Soundkartell: Sergeant Pluck Himself; Credit: Matthias Ledwinka

Am heutigen Samstag stellen wir euch die Band Sergeant Pluck Himself beim Soundkartell vor. Die Österreicher haben soeben ihr neues Album “Yesterday Will Not Come Again” veröffentlicht. Um sie euch vorzustellen, haben wir ihnen die üblichen Fragen gestellt.

Bei Sergeant Pluck Himself handelt es sich um Hardcore-Pop. Und jetzt?
Das muss laut gehört werden, so viel steht fest. Vor gut einer Woche erschien das dritte Album der Formation “Yesterday Will Not Come Again” und darauf finden sich in der Tat elf Titel, bei denen wir unsere Stereoanlage laut aufdrehen sollten.

Stark verzerrte Gitarrenriffs und ein satter Bass prägen die ersten Momente der Platte und bestätigen sich sozusagen selbst im weiteren Verlauf. Doch ganz so hart geht es dann doch nicht zu, denn in “Surprise, Surprise” gibt es zum Beispiel auch eine wundervolle Ballade. Ein bisschen erinnert die Musik der drei jungen Herren dabei an die von Foo Fighters und den ganz Großen der Branche.

Die Musik der Österreicher ist gewissermaßen flexibel. Sie bietet in ihren Songs gleichermaßen schöne Tiefen, für die Hartgesottenen unter uns und im nächsten Moment taucht sie in die breite Welt des Pops ein. Sergeant Pluck Himself halten sich dadurch Türen offen, die sie mit ihrem neuen Album teils bis zum Anschlag ganz weit auf stoßen.

Um die Band näher kennenzulernen haben wir ihnen die üblichen Fragen gestellt:

In drei Sätzen: Wo kommt ihr her und wie hat alles angefangen?

„Wir sind drei Jungs aus dem nördlichsten Eck Österreichs. Begonnen hat Sergeant Pluck himself 2001 als
Soloprojekt von Songwriter Matthias Ledwinka (Git, Voc), Jochen Berger (Bass) und Josef Anibas (Drums) sind
später dazugestoßen. Mittlerweile gibt es 3 Alben und eine EP.“

Welche drei Gegenstände charakterisieren eure Musik am besten?

„Dampfmaschine, Kaffeetasse und Teleskop.“

Entscheidungsfrage: Bier, Sekt oder Selters? bzw. Hot Dog oder Burger? bzw. Flens oder
Becks?

„Whiskey, Schnitzel, Stiegl Paracelsus Zwickl (österreichisches Bier).“

Nach was seid ihr süchtig?

„Frühstück im Proberaum.“

Drei Dinge, die ihr direkt nach dem Aufstehen macht.

„Fenster auf, Musik an, Wasser marsch.“

Welche Statussymbole sind euch wichtig?

„Statussymbole braucht nur, wer nicht weiß wer er ist und wo er steht.“

Ihr landet nach einem Schiffbruch auf einer einsamen Insel. Wer dürfte auf gar keinen Fall als Überlebender mit euch dort ankommen?

„Eine andere Band, sonst geht das Gefasel über Musik wieder von vorne los.“ 😉

Welcher Song soll auf einer eurer Beerdigung gespielt werden?

„“Near Light“ von Ólafur Arnalds.“

Sergeant Pluck Himself: Das Cover ihres neuen Albums

Sergeant Pluck Himself: Das Cover ihres neuen Albums

Welche Talente würdet ihr am liebsten besitzen?

„Das Talent die Dummheit aus der Welt zu zaubern.“

Was würdet ihr niemals auf der Bühne tun? Was ist euch schon passiert?

„“Geht`s euch gut?“ ins Publikum rufen.“

Auf welches Phänomen hättet ihr gerne endlich eine Antwort?

„Warum Österreich die niedrigste Inlandsmusiker-Quote aller europäischen Länder in den Playlists der Radios hat.“

Euer größter Wunsch für die Zukunft.

„Einander und die Musik nie zu verlieren.“

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