Rosenthal: Schwereloser & atemberaubend leichter Low-Fi Pop aus Kopenhagen

Rosenthal: Schwereloser & atemberaubend leichter Low-Fi Pop aus Kopenhagen

Rosenthal aus Kopenhagen; Credit: Alexander Flyvbjerg

Rosenthal aus Kopenhagen; Credit: Alexander Flyvbjerg

Wir bleiben in Dänemark, zugleich auch in Kopenhagen und wechseln lediglich das Genre: Low-Fi Pop und stellen euch eine tolle Newcomerband namens Rosenthal vor. Das Soundkartell sagt euch voraus, dass das ein großes Ding werden könnte.

Bei Rosenthal handelt es sich nicht um eine Band aus Deutschland. Dahinter verbergen sich mit Jeppe Kiel Revsbech und Ole Gundahl Sorensen zwei kreative Musiker, die zusammen einen unglaublich dichten Sound fabrizieren. Jeppe ist dabei für die besonderen Momente an der Gitarre, den Drums, Bass und Synthesizer zuständig. Dem nicht genug ist es auch seine unglaublich intime Stimme, die wir dort hören.

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Ole ist hingegen eher als Producer zuständig, verpasst den Songs den letzten Feinschliff und ist sozusagen letztlich als Sound-Sculptor zuständig. Eine wunderbare Aufteilung der beiden, die perfekt funktioniert und dessen Harmonie wir in jedem der Tracks heraushören. Es handelt sich dabei um alternative Low Fi oder aber auch Dream Pop. Sie streuen dabei tiefe Bässe, flirrende Synthesizer und ein treibendes Schlagzeug ein und bauen dadurch eine unglaublich komplexe Soundlandschaf auf.

Rosenthal aus Kopenhagen; Credit: Alexander Flyvbjerg

Rosenthal aus Kopenhagen; Credit: Alexander Flyvbjerg

Entgegengesetzt zu den tiefen Bässen, verpasst Jeppe mit seiner dann doch sehr hellen Stimme dem Ganzen einen wundervoll leichten Anstrich. Bei Rosenthal geht eben gerade erst los. So haben sie genau zwei Tracks veröffentlicht. Einer davon ist “Afraid Of Stairs” und beschreibt die Zerbrechlichkeit eines Individuums, das sich in einer so schwerwiegenden Welt zurecht finden muss.

Als Einflüsse ihres Sounds geben sie The Cure oder auch New Order an.
Den Hype, dem Rosenthal in nächster Zeit ausgesetzt sein wird, wird Jeppe gut nachvollziehen können. Dieser schreibt nämlich selbst als Musikjournalist in Dänemark für die großen Magazine.

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