Rezension: Rookley Debüt-EP

Rookley released Debüt-EP „Weak Or Absent Signal“ – Sonntagsporträt

Rookley Debüt-EP Release

Rookley Debüt-EP Release

Das Soundkartell stellt Euch die Debüt-EP von Rookley im Sonntagsporträt vor.

Der Sound des New Yorker Musikers Rookley klingt so verdammt modern und zeitgemäß. Er stellt wie in „Youth In Beijing“ ein ziemlich hersches Treiben dar. Wuselig und fast so wie wir jeden Morgen zur Arbeit hustlen. „Mechanis“ hingegen nimmt all den Trubel raus und verlangsamt sich durch ein sehr smoothes und gediegenes Intro. Ehe er dann im weiteren Verlauf doch einen Puls aufnimmt. Er wird jedoch nie wirklich rasend, sondern behält sich selbst im Gleichgewicht. Ruhend wie ein Pendel.

Urbaner Spirit und eine düstere Melancholie hängt über dem Debüt-Release des New Yorkers. „Weak Or Absent Signal“ erschien passenderweise kurz vor Weihnachten und fast schon ist man geneigt, als ob die EP vermag das gesamte Jahr 2017 in nur fünf zusammenfassen zu können. Kann sein, dass das es an einem persönlich und meiner Wahrnehmung liegt. Aber sicher ist doch, dass wir es hier mit einem Newcomer zu tun haben der organischer nicht klingen könnte. Flächendeckende Drums und Synthies, die berauschen.

Das klingt alles andere als nach abgerantzem Techno oder einem Kerl, der aus der Höhle seines Studios emporsteigt. Hier steht ein Producer vor uns, der uns noch einiges zu zeigen und erzählen hat.

 

Rookley Debüt-EP Release

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Die EP ist definitiv ein Richtungsweiser für uns alle, die auf ihn aufmerksam geworden sind. Es pluckert, klackert und blubbert gefühlt jede Sekunde. Er probiert und tobt sich aus. Holt sich Hilfe durch externe Vocals einer gnadenlos guten Sängerin und baut sich ein ganz eigenes Electronica und Techno Set auf. Als ob wir uns in einem Strudel befinden würden so intensiv und expressiv kommen seine Tracks auf uns zu. „Melantonin“ zum Beispiel. Treibend kann man sich den über vier Minuten bester Electronica hingegen und man fühlt wie weggetreten. Richtig schön! Zum Abschluss steht hier auch ein Zitat von ihm selbst und von seiner Facebookseite:

„It Isn’t about making songs, it’s about telling stories.“

 

Hör doch hier mal rein!

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