Ritalin Ray

Rock ist nicht gleich Rock

Aus Dortmund mit zweitem Album: Ritalin Ray

Aus Dortmund mit zweitem Album: Ritalin Ray

Zum Start in das neue Wochenende und zum Abschluss des Augusts, stellt Euch das Soundkartell die Dortmunder Band Ritalin Ray mitsamt ihrem neuen Album “chula” vor, das am 30. September physisch erscheinen wird.

Die vier Dortmunder von Ritalin Ray machen etwas, das bei einigen verschrien ist, oder bei dem der ein oder andere Musikkenner einem sofort die Tür vor der Nase zuschlägt: Rock. Doch, dass Rock nicht immer auch gleich Rock ist, beweisen die vier jungen Herren mit ihrer neuen Platte “chula”, die es seit dem 07. Juli bereits digital zu erwerben gibt und nun am 30. September auch physisch erscheint.

Es ist ganz und gar nicht klassisch, was die Band dort in den 11 Tracks produziert. Sie mischen so ziemlich alles über Pop, Rock und Alternative zusammen, und lassen daraus etwas wirklich Neues entstehen. Sie drehen sich eben nicht im Kreis, wie so viele andere Künstler aus dem Genre Rock. Und dennoch stehen sie vor dieser gewaltig erscheinenden Aufgabe, Vorurteile gegenüber diesem Genre abzubauen.

2011 erschien das Debüt der Dortmunder und schon diese Platte fiel durch das wirklich atemberaubend tolle Artwork und Cover auf. Ganz individuell und in kompletter Eigenarbeit, haben sie Hand angelegt. So auch nun bei “chula”, dem zweiten Werk der Wahldortmunder. Sie verleihen schon alleine dadurch, jedem Exemplar ein eigenes Gesicht. Keines gleicht dem anderen.

Aufgenommen und produziert wurden die neuen Tracks im eigenen Studio. Bevor wir mit dem Album starten, haben wir uns mit unseren besten Kopfhören ausgestattet, denn nur so können wir dem satten Gitarrensound von Ritalin Ray gerecht werden. Der Opener “Listen” eröffnet ein wahres Garage-Sound Spektakel und führt uns zurück in Zeiten der engen Röhrenjeans und etwas längeren Haaren.

Eines der vielen von Hand gemachten Cover des neuen Albums "chula"

Eines der vielen von Hand gemachten Cover des neuen Albums „chula“

Doch so klischeehaft das nun auch klingen mag: Ritalin Ray klingen anders.”Untitled” beispielsweise präsentiert sich sogleich von einer anderen Seite. Fetterer Bass und eine akustische Gitarre. Lediglich die Vocals bleiben gleich – Gott sei Dank! Wobei sich dabei wie bei “Fuck Off” auch ab und an Andy Schulte mit einmischt.
Alles andere als angepasst und konventionell klingen die Dortmunder auf ihrem neuen Album.

Sie experimentieren mit eigenen Effekten und lassen so manchen Song für uns völlig roh und kantig im Raum stehen. Doch das soll sich so anhören. Sebastian, Andy, Simon und Caspar machen das ganz wundervoll und bringen ihre Songs auch mal mit Überlänge packend auf den Punkt. Rock ist eben nicht einfach nur Rock. Doch wenn Rock mehr nach Ritalin Ray klingen würde, ja dann wäre Rock tatsächlich nicht einfach nur Rock.

Das gesamte Album „chula“ von Ritalin Ray könnt ihr hier streamen!

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