Review: Murmur

Indie-Rock von Murmur

Murmur aus Brighton liefern ruppigen Indie-Rock

Bei den Riffs von Murmur war ich einfach nur am Staunen. Das ist brachial! Aber gut! Und wie. Denn das Dreigespann macht das wie in alter Manier: Es brettert ein Riff wie in „Fragile“ und hat so krass gute Disharmonien verbaut, dass es einfach richtig Bock macht. Das klingt sogar fast ein bisschen wie Nirvana. Die Band aus Brighton hat mich definitiv direkt vom ersten Akkord weg überzeugt. Düster arrangiert und mit einer Wucht, die stärker ist, als jeder Wellengang im Südosten Englands. Übersteuerter Bass gefällig? Dann wäre „I’m the Same“ was für dich. Es brechen dann noch Gitarren rein, ehe nur noch ein Granaten Bassspiel den Sänger begleitet. Das klingt so nach Schweiß und Bandraum. Aber so, dass man denkt es stürzt gleich alles über einem ein.

Jeder Track gleicht einer Explosion. Es detonieren Riffs, Drums und der Bass. Die Vocals sind da gar nicht so scharf. Murmur liefern eher an den Instrumenten eine brachiale Gewalt, bei der man eigentlich live pogen sollte. So wie früher. Es darf überall krachen. Soll es irgendwie auch. Nur so kommt die gesamte Kraft der Band zur Geltung. Wer nach einem Album der Band sucht, sucht vergebens. Bisher gibt es nur Singles. Beginnend 2017, dann 2019, 2020 und im vorletzten Jahr 2021 wieder. Wird also auf jeden Fall mal Zeit, dass die Jungs einen Longplayer liefern.

 

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