Review: Lou Z

Alternative-Rock Solo Künstler Lou Z

Lou Z im Review; Fotocredit: Petra Kleis

Lou Z im Review; Fotocredit: Petra Kleis

Wir stellen Euch den Alternative-Rock Musiker Lou Z im Review vor.

Kürzlich erschien die EP „Fairyland Goodbye“ des Kopenhagener Künstlers Lou Z. Dem dänischen Künstler geht es in seiner Musik vornehmlich um Gefühle in einem selbst. Darum, dass sich manche Erfahrungen im Nachgang als lächerlich oder ganz anders anfühlen, als sie es zum jetzigen Zeitpunkt tun. Es geht aber auch darum, manche Erfahrungen erst begreifbar zu machen und zu kapieren, dass es vielleicht eine ganz wunderbare Zeit war. Eine verrückte Zeit, voller Energie und Sorglosigkeit und Spaß. Man wird eben älter und blickt ganz anders auf Dinge zurück. Diese Themen verarbeitet Lou Z in seinen Songs auf seiner EP mit 6 Tracks. Witzigerweise sind vier der Songs fast exakt gleich lang mit 3:10 bis 3:33 Minuten.

Es könnte sein, dass man erstmal von der witzigen Frisur des Dänen irritiert ist. Voki, strubbelige Haare und Schnauzer. Das sieht so verdammt hip aus und es macht sich mal wieder Gefühl breit, dass es ja nur ein Däne sein kann. Wenn ich mich so durch die EP höre, fällt mir vor allem der tolle Song „Before You Go“ auf. Eine etwas hellere, gemächlichere Nummer. Keine düsteren Alternative-Rock Sequenzen. Aber auch der Titelsong ist eine Wucht! Er klingt hier schon fast britisch und wie eine ruhigere Nummer der Arctic Monkeys. Richtig gut!

Wer also einen tollen Newcomer entdecken möchte, ist mit Lou Z sehr gut beraten. Sollte in jedem Fall als Überraschung durchgehen.

 

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