Review: Winksy
Winksy machen es wie einst die Beatles
Wir stellen dir heute die Indie-Band Winksy aus Australien aus der Region Geelong vor. „No One Else“ hatte ich im Frühjahr 2024 erstmalig gehört und ich war super überrascht, da ich dachte: Hä? Sind das The Beatles so wie wir sie heute vielleicht gerne hören würden? Oder The Kinks? Oder The Velvet Underground? Dass Willem Kingma, der Kopf der Band unweigerlich einen Hang zu diesen Sounds hat, lässt er in all seinen Songs durchklingen. „Sport“ zum Beispiel auch. Hier drängen sich die Beatles sogar noch mehr auf. Was mich nur schon wieder nervt, ist die Informationslage über die Band. Wirklich viel erfahren wir nicht. Gut, es gibt auch nur zwei Tracks, die wir uns reinziehen können. Die laufen dann jetzt aber auch in Dauerschleife.
„Sport“ agiert beschwingt und beseelt durch die altmodisch wirkenden Gitarren und Drums. Die Drums sind vor allem eher, die mich an die alten Bands erinnern. Aber es muss auch ein Effekt über den Vocals liegen, anders kann es nicht sein, denn der Vibe ist so krass. Du siehst, ich bin geflasht und kann dir gar nicht genau sagen wieso. Musikalisch ist das ja jetzt kein Luftsprung. Und auch kein Meilenstein. Aber Winksy machen definitiv Lust auf mehr und davon will ich mehr hören.
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