Pretty Mery K

Zweites Studioalbum „Rowboat“ von Pretty Mery K #21

Pretty Mery K releasen zweites Studioalbum ;Credit: Tim Dobrovolny Photography

Pretty Mery K releasen zweites Studioalbum; Credit: Tim Dobrovolny Photography

Am 09. Januar war es soweit und die Berliner Indie-Band Pretty Mery K hat mit ROWBOAT ihr zweites Studioalbum herausgebracht. Finanziert wurde es durch Crowdfounding. Das Soundkartell hat sich für Euch eine Meinung über das Album gebildet. Wie es ist, erfahrt ihr hier im Artikel. Ein neues Video gibt es dazu auch!

So wirklicher Indie ist es nicht, den Pretty Mery K uns dort auf ihrem zweiten Studioalbum präsentieren. Die Bezeichnung führt uns etwas in die Irre, denn das Berliner Quartett macht vielmehr eine etwas speziellere Musik, die in die Richtung Bohemian-Pop tendiert. Dort rangiert das neue Werk der Berliner schon eher. Das liegt daran, dass Indie viel zu abgedroschen wäre, um die Musik der Berliner zu beschreiben.

 

 

 

8000€, das war eine der magischen Zahlen für die Band. Mit diesem Geld konnten sie auch ROWBOAT finanzieren und das allein durch ihre Fangemeinschaft. Dadurch konnten 12 neue Songs entstehen, die setzen den Lauf ihres Debütalbum OH fort. Auf das Debütalbum folgten über 150 Konzerte, die sie auch zu internationalen Venues führten.

ROWBOAT, das ist der Inbegriff für das, was innerhalb der Band kreativ passierte. Alle saßen im selben Boot und so abgedroschen das nun klingt, so verlieh es ihnen innerhalb des Albums zu einer Vision. Diesem Streben nach kreativer Gemeinsamkeit folgten sie in eine Künstlerkommune im Erzgebirge. Dort nahmen Pretty Mery K alle Songs auf.
Müssten sie selbst sagen, worin sich ihr zweites Album unterscheidet, wäre es die Energie. Ihren neuen Songs wohnt eine deutlich gesteigerte Energie inne. Sie sind nicht mehr ganz so getragen wie ihre Vorgänger und Folk-Pop Songs. Dies geschieht unter anderem durch den Einsatz von Synthesizern.

Die Vocals von Meryem Kilic spielen dabei auch eine ausschlaggebende Rolle. Diese sind auch wie in „Pillows“ oder „Hide And Seek“ sehr düster und melancholisch geworden. Das Album der Berliner ist sehr facettenreich und es wirkt so, als ob sie in ganz unterschiedlichen Farben ihr Schiff bemalt hätten. Mal kommen die Songs von Pretty Mery K ganz andächtig und ruhig daher. Und dann sind dort wundervolle Titel wie „Knocked Out“ wo auf einmal E-Gitarren auftauchen, die dann jedoch sofort wieder reduziert werden auf einige wenige Augenblicke im Song. Oder „Troubled Man“, der nach und nach Fahrt aufnimmt und diese durch die sanft treibenden Drums durchgehend behält. Wie ein Schiff, dass sich gerade auf guter Durchfahrt befindet.

Das zweite Studioalbum der Berliner ist eine wahre Perle. Es taucht in so ziemlich jede Stimmung ab und wieder auf. Pretty Mery K beweisen, dass sie keine gewöhnliche Berliner Indie-Hipster Nummer sind. Für diesen Moment, dass sie hier stehen, wo sie sich jetzt befinden, dafür haben sie hart gearbeitet. Fleiß, Kreativität und der tolle Live-Moment, all das gehört ihnen mit ihrem neuen sehr guten Release. Da fehlt nur noch das gewisse Etwas, das ihnen auch endlich zu dem verdienten Sprung nach ganz oben verhelfen könnte. Aber manchmal braucht es dazu einfach Geduld.

Aktuell sind Pretty Mery K noch auf Tour:

www.facebook.com/prettymeryk
www.prettymeryk.com

06.10. – Dresden – Societätstheater
07.10. – Erfurt – Speicher
08.10. – Düsseldorf – Brause
09.10. – Aachen – Raststätte
10.10. – Sarreguemines (FR) – Terminus Brasserie
11.10. – Trier – Brunnenhof
14.10. – Freiburg – E-Werk
15.10. – Zürich (CH) – Bar Rossi
16.10. – Bern (CH) – Musikbistrot
17.10. – Karlsruhe – KOHI
18.10. – Unterschüpf – Kulturkirche
24.10. – Berlin – Monarch

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