Nothing But Thieves

Britische Elektro-Pop Neuentdeckung

ELektro-Pop Neuentdeckung: Nothing But Thieves

ELektro-Pop Neuentdeckung: Nothing But Thieves

Wir möchten euch heute mit Nothing But Thieves eine besondere Band vorstellen. Am 18. Juli erschien die erste EP der Band und sie klingen ein wenig wie die kalifornische Band The Neighbourhood.

Die Geschichte der Band beginnt bei Charles Darwin. Geht es den drei Mitgliedern Conor (Vocals), Joe (Guitars) und Dom (Guitars) darum, ihre Existenz als Band und vor allem jetzt ihren Release der EP am 18. Juli zu rechtfertigen, so ist es die natürliche Auslese. Diejenigen, die sich gegen die vermeintlich stärkeren doch durchgesetzt haben und somit einen Platz einnehmen in der Bandlandschaft, haben es geschafft.

Natürlich gibt es in der Natur dann auch Lebewesen oder eben in der Musiklandschaft Bands, die sich Einflüsse und bestimmte Besonderheiten abschauen. Kopieren mag zwar in diesem Kontext zu platt klingen, aber dennoch haben sich Nothing But Thieves an der Band Muse orientiert. Diese gilt als eine ihrer Weg begleitenden Bands, als sie sich erst Anfang diesen Sommers 2013 als Trio fanden. Wie eine kreative Explosion könnten wir die drei Musiker mitsamt ihrer Veröffentlichung beschreiben.

Doch nicht nur Muse ist eine der Einflüsse, woher wohl der Bombast der Melodien rührt, sondern auch Kasabian und natürlich: Arcade Fire. An diesen Bands orientiert ging es dann auf komplett eigene Faust daran, die Tracks der in ihrer Heimat erschienenen EP „If You Don`t Believe, It Can`t Hurt You“ zu produzieren. In Deutschland wurde die EP „Graveyard Whistling“ getauft. Zunächst einmal trafen sich der Frontman Conor und Joe an der Schule, bis Joe – der älter ist als Conor – an die Universität wechselte. Daraufhin musste sich Conor eine andere Band suchen und so kam es wie kommen musste: Dom traf auf Conor. Soweit wir der Story Glauben schenken können, war es im musikalischen Sinne Liebe auf den ersten Blick.

 

Und Joe? Der kam, nachdem Conor und Dom der Band eine richtige Form gaben, bei einem Anruf sofort zurück. Ohne nachzudenken, schlug er ein und Nothing But Thieves war gegründet. Doch ganz so einfach ging es dann doch nicht, und die kreativen Ideen bleiben aus. Was bei dem Projekt herauskam, überzeugte keinen der drei und auch das Label nicht. So schickte sie das Label kurzerhand in die Staaten, damit sie dort Producer treffen konnten und sich in ihrem Sound weiterentwickeln konnten. Dieser Schritt war nun die für EP einer der wichtigsten. Denn: Der Sound klingt für eine Band aus Southend wirklich sehr amerikanisch.

Im Oktober 2013 war es dann soweit und die EP konnte releast werden. Bisher haben sie seitdem an die 13 Titel produziert, die nun allesamt auf erscheinende Album gepackt werden sollen. Und in der Tat, die Songs wurden seitdem perfektioniert. Vor allen Dingen „Emergency“ und „Last Orders“ beweisen, mit welcher Hingabe, sie an ihrem Sound gefeilt haben. Herausgekommen sind dabei astreine Indie-Elektro Titel, bei denen die Stimme von Conor genau die richtige Essenz einer so genannten „Radio-Stimme“ herausbringt. Nothing But Thieves bewegen sich somit in einer idealen Grauzone, indem sie sich nicht zu sehr an die radiotauglichen Muster anpassen und zugleich einen sehr dichten und eigenständigen Sound produzieren.

Britische Neuentdeckung: Nothing But Thieves; Credit: Sony Music

Britische Neuentdeckung: Nothing But Thieves; Credit: Sony Music

Das britische Trio wird seinen Weg definitiv gehen und dabei vor allem in den Radiostationen, die auf die angesagten US-Amerikanischen Klänge stehen, ankommen. Ob sie durchstarten werden, das allein weiß wohl nur Darwin. Immerhin unterliegt auch eine Band des natürlichen Gesetzen der Evolution und so werden auch sie sich mit Erscheinen ihres Albums stets weiterentwickeln und anpassen.

Eine Antwort zu “Nothing But Thieves

  • Nice, dass ihr die Band vorstellt.
    Aber sorry, die sind wirklich kein Elektro-Pop. Das ist ne Rockband, man höre sich maldie neue Single Ban all the Music an.

    Gruß,
    Felix

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