Lion Meet Lizard

Lion Meet Lizard experimentieller Pop

Lion Meez Lizard im Review

Lion Meez Lizard im Review

Das Soundkartell stellt Euch Lion, Mee Lizard das experimentielle Electronic-Pop-Projekt im Review vor.

So ganz definierbar ist das nicht, was Chris Tieken da vom Sound her kreiert. Ganz langsame Beats und melodische Gitarrenmelodien. Das verbindet er mit ganz hauchzarten Vocals, die mit dezenten Effekten ausstattet. Das ist vollkommen unkonventionell und eine Mixtur an Sounds, die so gesehen ihresgleichen sucht.

Lion, Mee Lizard so heißt das Porjekt des Niederländers, der im Jahr 2014 anfing Musik zu machen. Und 2015 seinen ersten Release, eine EP namens „Disappear Here“ veröffentlicht hatte. Jetzt im Jahr 2016 ging es für ihn ganz stringent weiter und mit „Day for the dead“ hat er eine eher sehr traurige Nummer produziert. Allein der Titel ist traurig und pechschwarz gefärbt.

Hören wir uns durch den Song werden wir uns in den Strukturen des Songs zu verlieren wissen. Es ist die Kombination aus Gitarrenmelodien, die er gut und gerne mal loopt. Und dann diese Elektronik. Schon fast wie ein Producer, aber irgendwie von der Gangart her anders. Unvoreingenommener und wirklich eher so, dass wir es hier mit einem Song zu tun haben, der nie enden möchte.

Einflüsse sind hier ganz klar Bonobo, der in seinen Tracks ja genauso mit -E-Gitarren und anderen elektronischen Instrumenten experimentiert. Lion, Mee Lizard ist jetzt kein Künstler, der ausbrechen wird. Dafür ist der Sound wohl zu smart und zurückhaltend. Aber er ist definitiv einer, der auf der Liste der Independent-Musiker für Live-Acts ganz oben stehen sollte. Denn die Musik bietet viel Raum zur Interpretation und Spielraum für die Zuhörer selbst.

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