Life in Film

Life in Film „Here It Comes“ – Endlich wieder ein Indie-Album

Endlich raus: Das Debütalbum von Life in Film

Endlich raus: Das Debütalbum von Life in Film

Das Leben im Film. Mit „Get Closer“ haben Life in Film einen großen Schritt in Richtung britischer Band a la The Rifles gemacht. Wir verraten Euch wieso wir diese Band auf dem Schirm haben.

Es sind diese Indie-Gitarren, die sich wieder in unsere Erinnerung brennen. Allein im Opener „Alleyway“ der Debütplatte HERE IT COMES vereinen Life in Film alles, was wir in all den Jahren von Indie-Bands wie The Rifles, die alten Kings Of Leon oder The Kooks gehört haben. Diese flirrende Melodie, die die Band von der ersten Sekunde an anspielt, frisst sich regelrecht in unser Bewusstsein.

Das ist echter Brit-Pop, der von einer Stimme wie die von Kings of Leon und den Gitarrenriffs wie von The Rifles lebt. „Get Closer“ läuft da schon seit geraumer Zeit bei allen möglichen Radiostationen, die noch was von zeitgenössischem Indie halten, rauf und runter. Hymnenhaft und wie in einem Hauruck-Verfahren nehmen sie uns auf ihrer Platte mit. Fast schon wirkt das wie beim Partie-Indie von The Fratellis.

Die Einflüsse aus denen Life in Film ihre Kreativität schöpfen scheinen unendlich. All die Einflüsse haben sie ja noch unmittelbar mitbekommen, denn die Band gibt es ja bereits seit 2008. Schon komisch, dass sie nun über 7 Jahre danach erst ein erstes Album rausgebracht haben. Davor haben sie einige Singles und eben eine EP im Herbst 2014 releast. Da kann man als Fan schon mal sehnsüchtig nach einem Langspieler verlangen.

Endlich raus: Das Debütalbum von Life in Film

Endlich raus: Das Debütalbum von Life in Film

Den haben sie uns am 06. März geliefert. Insgesamt gefällt uns das Album sehr gut. Es ist zwar kein richtungsweisendes Indie-Album, das uns komplett neue Wege aufzeigt, aber es beweist, dass der Sound immer noch funktioniert. Dass er von einer breiten Masse gehört wird und, dass Indie noch lange nicht tot ist.

In ihrer Heimat London sind sie sowieso noch gefragter als hierzulande. Obwohl wir sie hier nicht mehr als Geheimtipp zu handeln haben. Mit HERE IT COMES haben sie vor allem aber auch einen passenden Albumtitel geliefert. Endlich ist das Album raus. Endlich ist es da und sitzt wie ein maßgeschneiderter Anzug.

Fast schon neidisch blicken wir auf die Band, denn sie treffen trotz einer gewissen Müdigkeit gegenüber dem Indie-Sound genau den richtigen Nerv. Sie wechseln innerhalb ihrer Songs und auf dem Album gekonnt Rhythmen, Melodieverläufe und Stimmung. Es gibt Songs wie „The Idiot“ die mal ordentlich drauf hauen oder aber auch Balladen wie „Forest Fire“ oder „Anna (Please Don’t Go), die dann eher ganz ruhig daherkommen. Es ist vor allem die Kombination der starken Stimme von Sänger Samuel Fry und den anderen Instrumenten wie Gitarre, Bass und Drums, die uns Feuer und Flamme werden lassen für die Life in Film.

Aufgepasst: Seit dem 01. März könnt ihr hier unsere Crowdfunding-Kampagne unterstützen! Werdet Fan und ermöglicht mit uns gemeinsam einen Relaunch!

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