Der Elegante Rest

Der Elegante Rest „Lessons in Japanese“

Der Elegante Rest "Lessons in Japanese"

Der Elegante Rest „Lessons in Japanese“

Das Soundkartell stellt Euch heute das neue Album „Lessons in Japanese“ von Der Elegante Rest vor. Wieso ihr Euch auf was gefasst machen müsst, lest ihr hier.

Das Album ist eine Wucht! Es überrascht einen. Unfassbar. Uns wird hier Musik vor die Nase gehalten, die es nicht geben dürfte. Das sagen sie mir zumindest im Promo-Text. Der Elegante Rest macht Schlager. Wäre jetzt mein erstes Urteil. Wirklicher Pop ist das nicht. Wired-Pop vielleicht. Deutschsprachig und total verschroben. Absolut nicht strukturiert mag man meinen. Absolut nicht so, wie wir es erwarten würden für einen Songschreiber aus Berlin. Ah wobei, Berlin. Ja da war doch was. Das Nest für hippe Musiker, die sich gerne mal ausprobieren. Auch wenn es dann nicht funktioniert. Auf die Gefahr hin, dass es niemand konsumiert. Doch das ist alles vollkommen egal. Absolut nebensächlich denn es geht ihm um Frösche im Regen. Um die Partys, Bingo, um Haarausfall und einen Schuster. Total abgefahren. Finde ich auch.

Aber Stopp. Der Elegante Rest ist eine Band: Jörg Wolschina (Voc/Git), Andreas Schwaiger (Drums), Daniel Dexter (Keyboards) und Philipp Rohmer (Bass). Dann macht es das Ganze zwar nicht weniger verwirrend und aufreibend. Denn das ist es was zumindest die Musik von Der Elegante Rest bei mir auslöst. Also absolut nicht negativ gemeint. Aber mich beschäftigen die Texte. Ich hinterfrage so ziemlich alles, was dabei in den Songs herauskommt.

„Geiz mit Stipendien. Geiz mit Musik. Ich hatte keine Ahnung. Ich weiß nicht woran’s liegt.“

Das Album ist etwas für die besonders aufmerksamen Zuhörer. Am Rande oder nur nebenbei lässt sich die Musik nicht konsumieren. Die Texte sind wirklich herausragend geschrieben. Mit der Disharmonie muss man leben. Aber das klingt spätestens beim zweiten Durchgang dann schon ganz anders. Wir müssen nur aufpassen, dass es nicht zu nervtötend wird. Denn Der Elegante Rest ist mit dem neuen Album nicht um’s Eck gekommen, um Euch zu schonen. Im Gegenteil.

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