Aus Finnland: Kati Salo – Ein Review

Debütalbum nach 15 Jahren

Aus Finnland: Kati Salo; Credit: Sanne Katainen

Aus Finnland: Kati Salo; Credit: Sanne Katainen

Seit 15 Jahren macht die Solokünstlerin Kati Salo nun schon Musik. Doch erst jetzt hat sie am 09. Mai ihr Debütalbum nach eigenem Titel herausgebracht. Das Soundkartell hat sich reingehört.

Dass sich Künstler Zeit lassen, um an die richtigen Ideen zu kommen und daraus ein Album entstehen zu lassen ist schon öfter vorgekommen. Bei Schriftstellern nennt man das Schreibblockade.
Doch bei der Künstlerin aus Finnland namens Kati Salo hat sich das anders zugetragen. Sie hat einfach lange genug auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Und der war nun im Mai perfekt gewählt.

Darauf hat sie insgesamt 10 wundervolle Countrypop und schon eher Songs gepackt, die in Richtung des Chanson tendieren. Jazz-Elemente sind ebenso enthalten wie auch klassische Folk-Augenblicke.
Spielen kann sie dabei sowohl am Klavier wie auch an der Gitarre und das nimmt uns als Hörer ganz schön mit. Es ist nicht so, dass es uns im negativen Sinne packt, sondern vielmehr mitnimmt in eine Welt voller Perlen.

Diese Perlen lässt sie dann noch von einer Band schleifen. Bläser und Streicher dürfen natürlich nicht fehlen. Zwar etwas pathetisch, aber dafür umso melodischer und anspruchsvoller. Es ist dabei nicht so, dass Kati Salo bewusst darauf aus ist uns aus einer gefühlsgetränkten heilen Welt abzuholen und uns genau dort wieder hinzuführen.
Nein, denn Tracks wie “A Trip” oder “Mold in Kitchen” sind ganz herausragende Pop-Titel, deren Einordnung dann doch aber bei zweitmaligem Hören nicht mehr ganz so leicht fällt.

Aus Finnland: Kati Salo; Credit: Sanne Katainen

Aus Finnland: Kati Salo; Credit: Sanne Katainen

Die Stimme von Kati Salo ist so unglaublich angenehm erwärmend und ihre Musik bietet so gar keine typische Singer Songwriter Musik auf. In gewisser Weise sind Titel wie “The House” deutlich belebter und färben gerade jetzt, in dieser Jahreszeit ab.
Sie kann auf ihrem Debütalbum so ziemlich alles. Ballade, Pop oder eben eine ordentliche Prise Jazz.

Nach und nach stellt sich das Debütalbum der Finnin als Geheimtipp heraus. Wer hätte das auch ahnen sollen, dass eine Solokünstlerin aus dem hohen Norden nach über 15 Jahren Karriere ein solches erstes Album herausbringt?

Wir sind jedenfalls überaus begeistert und beeindruckt von der Debüt-Platte. Selten haben wir eine solche Ansammlung an einfühlsamen und beglückenden Popsongs zugleich gehört.

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