Aloa Input

Neues Album „Mars etc.“ der Münchner Band Aloa Input

Achtung Augenkrebs-Gefahr: Das Cover des neuen Aloa Input Albums "Mars etc."

Achtung Augenkrebs-Gefahr: Das Cover des neuen Aloa Input Albums „Mars etc.“

Am 06. März erschien mit „Mars etc.“ das zweite Studioalbum der Münchner Band Aloa Input. Das Soundkartell hat noch eine Rezension für Euch im Köcher.

Wir haben nicht lange gebraucht, um einzuschätzen wie das neue Album MARS ETC. der angesagten bayerischen Band Aloa Input klingen wird. Es war uns schnell klar, dass wir da sozusagen mit einem dicken fetten Stempel sitzen würden und die neue Scheibe mit einem „richtig gut! abstempeln konnten.

Bei dem neuen zweiten Album der Münchner Band ist es so, dass wir sofort mindestens drei Tracks parat haben, die wir mit dem Album positiv in Verbindung bringen: „Far Away Sun“, „Perry“ und „Mad As Hell“.
Da wäre „Far Away Sun“, der Track, der bereits bei Radiostationen wie PULS rauf und runter lief. Den Track fanden wir anfangs gar nicht mal so dufte, wie derjenige Track „Perry“, der gleich darauf folgte. Am Anfang lag uns eine Promoversion des Albums vor, bei dem die Tracks nur angespielt wurden. Sie wie bei iTunes oder Amazon eben.
Beim ersten Durchlauf dieser Version blieb „Perry“ als erstes und sehr lange im Ohr. Der Beat, die lethargischen Vocals und dieser Groove, den sie sich auch auf der Vorgänger-Platte erarbeitet hatten: Hier haben wir ihn in seiner Perfektion vorliegen.

Von einigen konnten wir in den letzten Monaten hören: „Ah Aloa Input, das ist meine ganz persönliche Lieblings Indie-Band aus Bayern!“. Geradezu schwärmerisch wurde das neue Album MARS ETC. nun erwartet. Und dann haben sie da die ersten drei Tracks in einem ohrwurmträchtigen Trio hintereinander gepackt. Denn auch „Vampire Song“ knüpft an die beiden anderen Songs an. Die Rhythmik scheint ähnlich zu der zu Perry zu sein und fast schon ertappen wir uns dabei, das Prinzip kapiert zu haben.

Wie eine Maschinerie, wie ein Rad, dreht sich der Weird-Pop Kreis von Aloa Input weiter. Etwas rasanter erleben wir das beim darauffolgenden Song „Oh Brother“. Hier lassen sie im Vergleich zu den anderen Songs mal ordentlich Dampf ab.
Insgesamt besteht die Maschinerie Aloa Input aus ganz ganz vielen kleinen Bausteinen. „21St Century Tale“ wirkt wie eine ganz liebevolle roboterische Ballade. Ohne, dass Aloa Input dabei zu sehr an menschlich, musikalischen Emotionen verliert.

Aloa Input mit neuem Album im Gepäck; Credit: Tanja Kernweiss

Aloa Input mit neuem Album im Gepäck; Credit: Tanja Kernweiss

Wir müssen allerdings zugeben, dass MARS ETC. nicht zur leichten Kost gehört. Sie täuscht auf den ersten Blick. Dahinter verbirgt sich zwar ein großes delikates Gänge-Menü, aber das haut ordentlich rein. Es bedarf nämlich der ständigen Aufmerksamkeit und auch eines bestimmten Feingefühls um sozusagen hinter die Musik zu steigen.

Dafür finden wir es umso erstaunlicher, wie Aloa Input es schaffen, dass sie trotz der großen Komplexität Tracks geschaffen haben, die einen so hohen Wiedererkennunswert haben. Es gibt eine Menge Tracks, die wir genau diesem Album zuordnen können. „Mad As Hell“ ist z.B. auch so einer, dem Aloa Input so einiges an britischen Stilelementen und ziemlich fantastischen Gitarrenspielereien eingeimpft haben.

Gerade als Bayer können wir extrem stolz auf das neue Werk von Aloa Input sein. MARS ETC. ist ein Album, das uns das Jahr über in guter bis sehr guter Erinnerung bleiben wird. Aloa Input stehen für höchst modernen und zeitgeistlichen Pop!

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