A Forest

Es wurde ein prächtig blühender Baum

A Forest releasen ihr zweites Album; Credit: Toni Propeller

A Forest releasen ihr zweites Album; Credit: Toni Propeller

Sie schrieben ein Manifest und wollen mit ihrer Musik so einiges verändern. Nach ihrer EP “Surfaces” im Januar, wird nun am 02.10 mit “Grace” das zweite Album der Band A Forest bei Analogsoul erscheinen. Das Soundkartell stellt Euch die Platte vor.

Zu Beginn des Jahres gründeten A Forest mit “I Am A Forest” eine Plattform. Diese sollte dazu dienen eine Revolution zu starten. Es geht ihnen um einen anderen, besseren – ja nachhaltigeren – Umgang im Konsum von Musik. Der Fokus liegt seitdem ganz klar auf dem kreativen Prozess. Darauf, wie ihre Musik ensteht und wie wir daran angemessen Teil werden können. “Grace” ist nun die Geburt daraus und am 02. Oktober werden wir davon in neun Titel eintauchen, die sich an vielerlei Genre wie Indie, Electronica-Pop, HipHop und klassischen Singer-Songwriter Sounds orientieren. Die Festschrift, ja gar Deklaration wurde umgesetzt und daraus sind wirklich ganz fantastische Perlen geformt worden.

Die Vocals sind zweistimmig arrangiert und erinnern von der Intonation her an die Stimme von Fritz Kalkbrenner. So sehr hinkt der Vergleich auch musikalisch gesehen nicht, denn A Forest experimentieren auch ganz ausgiebig mit elektronischen Klängen und Beats. Irgendwie wirkt es sogar so, als ob sie mit einem wie “Parcours” Teil einer Entschleunigung sind. Dass sie gerade darin das Konzept ihrer Festschrift verinnerlicht haben. Wir hören den Titeln an, dass sie wohl durchdacht und konzipiert sind. Eine wahrlich wundervolle Pop-Struktur haben alle Titel. Sie wirken wie von Hand platziert und wohl dosiert. Kein Klang wirkt überflüss und kein Track ist überbordend. Dem Sound von ihrer EP sind sie treu geblieben. Er bleibt minimalistisch, wirkt aber keinesfalls kalt.

Das Album ist ihnen sehr gut gelungen. Das hat nach neun Monaten Wartezeit genau das gehalten, was es im Winter versprach. Zusammen mit ihrem Projekt, bei dem wir durch finanzielle Unterstützung (CDs, T-Shirts etc.) Samen säen und dadurch Bäume entstehen lassen, geht auf. Dieses Projekt ist ebenso wie das Album einzigartig und wer weiß, wie groß und mächtig dieser Baum noch werden kann.

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