Review: Trentemøller Kurzfilm

Spannende Musik-Dokumentation „The Science of Fixion“ von Trentemøller

Trentemøller: The Science of Fixion

Trentemøller: The Science of Fixion

Das Soundkartell empfiehlt Euch dieses tolle Doku-Werk. Wolfgang Baustian hat’s sich angeschaut.

Eigentlich schon witzig, welche Früchte die Techno-Post-Ära so trägt. Als bestes Beispiel dafür dient der dänische Producer Trentemøller, der Anfang der 90er Jahre nach Kopenhagen gezogen war, um dort eine Rockband zu gründen. Letztlich musikalisch weit entfernt davon, gelang ihm 2004 mit dem Track „Le Champagne“ der erste große kommerzielle Erfolg, den er in den folgenden Jahren mit Remixe zu „Du What U Du“ (Yoshimoto), „What Else Is There?“ (Röyksopp) oder auch „Sodom“ (Pet Shop Boys) noch steigern konnte.

Erst letztes Jahr hat (Anders) Trentemøller mit „Fixion (In My Room)“ sein viertes Studioalbum veröffentlicht und ist damit auf eine ausgedehnte Tour gegangen. Aber nicht so ein Hallending, wo du deine Laptops spielen lässt und ansonsten den Gesangspart bringst. Trentemøller ist mit seiner Band von Festival zu Festival gezogen und hat Live die Bühne und das Publikum gerockt. Somit sind wir nun auch beim eigentlichen Thema angekommen, der hier vorzustellenden Musik-Dokumentation „The Science of Fixion“.

Beginnen tut diese im Sommer 2013, wo Trentemøller als Vorband von Depeche Mode diente. Im weiteren Verlauf ist „The Science of Fixion“ ein Rückblick auf die zurückliegenden vier Jahre und gibt unter anderem Einblicke, welche Wandlung das Techno-Wunderkind seit seinen ersten Erfolgen vollzogen hat. Gerade musikalisch bedient sich der Däne mittlerweile auch gerne an thematisch angrenzenden Genre, wie z.B. Gothic, Electro-Pop, Indie-Electronica oder sogar Post-Punk-Elementen.

Trentemøller: The Science of Fixion

Wie beim Album „Fixion (In My Room)“ zu hören, ist Trentemøller aus meiner Sicht eine deutlich vielschichtigere Musik gelungen, in dem all seine Talente erst in ganzer Konsequenz zum tragen kommen. Auch dies wurde in der Doku wunderbar eingefangen und in Szene gesetzt. Es ermöglich Außenstehenden zu rekapitulieren, wieviel Arbeit, Ideenreichtum, Detailverliebtheit und Ausdauer nötig sind, um letztlich ein Album zur Veröffentlichung zu bringen und eine Tour vorzubereiten.

Für mich war es auf jeden Fall ein spannender Einblick, der an dieser Stelle gerne von mir geteilt wird. Ist ja auch eigentlich recht selten, ein Werk wie diesem beiwohnen zu dürfen. Um so grandioser, dass wir es für lau genießen dürfen. Daher bleibt mir nur noch, allen Interessierten viel Spaß bei den kommenden 56 Minuten und 32 Sekunden zu wünschen. Film ab!

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