Rezension: Great News – „WONDERFAULT“

Great News releasen ihr Debütalbum „WONDERFAULT“

Great News Album "Wonderfault" - Fotocredit: Linn Heidi Stokkedal

Great News Album „Wonderfault“ – Fotocredit: Linn Heidi Stokkedal

Die Norweger Great News releasen heute ihr erstes Album und das kann so einiges.

Ein halliges „She sleeps it off“ ist der erste Eindruck, der bei der Platte hängen bleibt. Der erste Track des Debütalbums, wartet mit einer Menge Variantenreichtum auf. Brachiale Gitaren und verträumte Psychedelic-Pop Elemente. Hier bekommst du alles geliefert. Ach ja und dann wären da noch die poppigen Interludes, die diesen Song abrunden. Der Anspieltipp und Opener des Albums trifft voll ins Schwarze. Hier bekommt man direkt Lust auf mehr und dieses Mehr an Musik versuchen sie in 10 weiteren, also 11 Tracks insgesamt abzuspeisen. Der nächste rattert und tritt etwas vorsichtigere Töne an. Ach ist das herrlich erfrischend was die Herren aus Bergen hier präsentieren. Wobei so ganz klar war das dann nicht. Denn mit „Never Get My Love“ war die Single, die mich so von der Band begeistern ließ. So wie auf dem Track klingen sie aber gar nicht. Nicht so poppig und schwungvoll.

Das Album habe ich mir mittlerweile glaube ich mindestens 6 Mal angehört und immer wieder blieb ich dabei beim letzten Track hängen. Hier begleitet uns ein gedämpftes Riff die erste Zeit, bis sich das Riff auflöst in ein „Oooooh it’s easy.“. Alles siecht ganz gemächlich vor sich hin, bis der Track komplett aus seinen eigenen Schatten heraus tritt. Drums, die sich öffnen und eine Band, die nach einer guten Spielzeit ihres Albums ihr Werk selbst vollenden. Wie bei einer Live-Show. Das passt so gut zu dem Gesamteindruck, den die Norweger vermittelt haben.

Wie einst The Rapture in ihren guten alten Zeiten.

Ein bisschen stimmt das schon. Sie erinnern mich vom Drive und ihrer Hingabe stark an The Rapture. Das war auch immer ein Sound, der verrückt klang. So als ob man sich einfach austoben würde. Great News sind klar psychedelischer, aber vom Stil her haben sie für mich gewisse Parallelen. Sie können es sowohl elektronischer wie in „You’re Mine“ und wieder zielstrebiger, als wenn sie wie in „Untouchable“ abschweifen und aus dem Nebel hervor treten. Das ist alles so unbefangen und noch roh unbeeinflusst.

 

 

Great News Album "Wonderfault" - Fotocredit: Linn Heidi Stokkedal

Great News Album „Wonderfault“ – Fotocredit: Linn Heidi Stokkedal

Für mich ist „Wonderfault“ definitiv eines der spannendsten Alben in diesem Jahr. Vor allem auch, um mit anzusehen, wohin ihre Entwicklung geht. Sie haben mich mit ihrer vorigen Single „Never Get My Love“ ganz schön reingelegt und mich positiv überrascht. Wer braucht schon eine neue Pop-Entdeckung aus Norwegen, wenn er diese drei crazy Guys aus Bergen haben kann. Daze-Pop it is. Definitiv und das Album bekommt eine absolute Kaufempfehlung von mir.
Unbedingt holen. Es lohnt sich. Und, natürlich das Video dazu gucken.

Euch gefällt, was die Jungs machen? Dann holt Euch mit nur einem Click auf das Bild die Platte!

 

 

Leave a Reply Text

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bestätige, dass du kein Computer bist. * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

*