Review: Marc Facchini

Schunkelnder Folk-Rock von Marc Facchini

Marc Facchini aus Dänemark im Review; Fotocredit: Mads Ogstrup

Marc Facchini ist in unterschiedlichen Ausstattungen unterwegs. Entweder spielt er solo, im Duo, im Trio oder gar im Quintett. Auf Platte wechselt er sich logischerweise auch ab. Mal trillert er einen Song famos mit seiner folkigen Stimme alleine runter. Mal holt er sich seine fleißige Band dazu oder auch nur 1-2 Leute. Ganz egal, kommt immer drauf an wie das Setting im Song ist. Wer die Songs des Dänen aus Vordingborg zum ersten Mal hört, wird eher nicht denken, dass er sich dem Folk zuordnet. Die Songs sind viel schroffer und haben durch den Einsatz von E-Gitarren ordentlich Wumms. Gerade wenn er live performed kann ich mir das richtig gut vorstellen, wie es kracht und knarzt.

Er kann aber auch geschwungener und grooviger wie in „Elks Mig Baby“. Hier wird es ruhiger und getragener als in seinen Songs zuvor. Gefällt mir gut wie der Däne hier variieren kann und uns zeigt, wie vielfältig er mit seiner Besetzung und auch seiner Stimme agieren kann. Für mich ist Marc Facchini ganz unabhängig davon, ob man sein Dänisch versteht oder nicht eine Entdeckung, die meinen Musikschatz sehr bereichert. Die Indie-Folk und Rock-Songs gehen gut ab und man bekommt ein gutes Gefühl dafür, wie viel Herzblut Musiker hier in ihm steckt. Selten habe ich eine solche Verve und eine so gut dazu passende Stimme hören dürfen.

 

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