Reverend And The Makers

„The Death of a King“ von Reverend And The Makers

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Das Soundkartell hat das neue Album von Reverend And The Makers am Start. Wolfgang Baustian hat sich reingehört.

Mit ihrem neuem Album „The Death of a King“ haben die britischen Indie-Rocker Reverend & The Makers bereits den sechsten Longplayer veröffentlicht. Dabei hat die 2005 gegründete Band rund um den Sänger Jon McClure eine recht bewegte Geschichte, in der unter anderem die Bandmitglieder häufiger wechselten. Dies sollte allerdings dem Erfolg in den Heimatgefilden keinen Abbruch geben. Ganz im Gegenteil, haben Reverend & The Makers bereits Bands wie Arctic Monkeys, Red Hot Chili Peppers und The Verve auf ihren Tourneen supportet.

Konnten Jon McClure und Gefolge mit den vorherigen Scheiben bzw. Single sogar Chartpositionen unter den Top Ten erobern, soll natürlich „The Death of a King“ diese Erfolge wiederholen oder sogar topen. Entstanden sind die 12 Tracks allerdings nicht auf britischen Eiland, sondern in Thailand. Hier und da finden sich entsprechende Fremdtöne wieder, die einigen Songs einen besonderen globalen Touch verleihen.

Auch der Titel „The Death of a King“ des Album hat genauso wie die Entstehung des Gleichen eine besondere Geschichte. Denn kurz nachdem die Band in Thailand ankam, zog ein mächtiger Monsun übers Land und zeitgleich starb der thailändische König Bhumibol. So kam quasi das gesamte Land zum Stillstand und es herrschte eine seltsame, aber bewegende Atmosphäre in der Stadt und im Studio. Diese besonderen Momente haben Reverend & The Makers zum Teil auch in ihrem Video zum Titel „Too Tough To Die“ verarbeitet.

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Insgesamt gesehen (oder eher gehört) ist „The Death of a King“ ein Paradebeispiel für eine Brit-Rock-Band. Mutig einsetzende Gitarren, interessante Melodien, zynische Texte und diese typische nasal-nörgelige Stimme. Und von der Stimmung her, wird auf „The Death of a King“ auch eine Menge geboten. Da wird gerockt, gefolkt, geschwoft und gerne auch geschunkelt. Ergo passt die Platte gefühlt vom gemütlichen Tanztee bis hin zum abfeiern im Pub.

Höhepunkt für mich ist der Song „Bang Seray“, wo absolut genial thailändische Stilmittel mit britischen Rockelementen à la Gorillaz gemischt wurden. Und dabei wird hier noch nicht mal gesungen! Aber auch die restlichen Tracks sind durchweg klasse und bieten von Song zu Song immer wieder so einige Überraschungen. Aber mehr will ich da auch gar nicht verraten … hört doch am Besten selbst rein.

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