Jet Flower

Sonntagsporträt über die dänische Folk & Post-Rock Band Jet Flower

Im Sonntagsporträt: Jet Flower aus Kopenhagen; Credit: Jet Flower

Im Sonntagsporträt: Jet Flower aus Kopenhagen; Credit: Jet Flower

Der Sonntag sollte mittlerweile bei Euch zur Routine geworden sein. Auch heute bekommt ihr vom Soundkartell ein Sonntagsporträt über eine Band vor den Latz geknallt, die ihr vorher nicht kennen konntet.

Na immerhin texten Jet Flower auf Englisch. Puh. Zum Glück haben die vier Dänen Jakob Gravlund, Morten Puper, Mikkel Boström und Johannes Gissel es kapiert, dass bei uns in Deutschland einfach keiner Dänisch versteht. Es auch wahrscheinlich nicht extra wegen der paar Bands lernen möchte.

Seit 2010 sind die vier Musiker nun schon mit der Formation Jet Flower so unterwegs. Getroffen haben sie sich in einer der attraktivsten Städte, in Kopenhagen. Völlig unklar war welche Musikrichtung sie einschlagen sollten. Der eine spielte in einer Jazz-Band. Der andere verschrieb sich da eher dem Rock.

Wer schon mal in einer Band gespielt hat, kennt ja die alltäglichen Schwierigkeiten, sich dann auf einen Sound zu einigen. Ist das eine Riff für den einen viel zu laut und stressig, so ist dem anderen der Schlagzeug-Part dann viel zu leise.
Raus gekommen ist dabei zwei Jahre nach der Gründung ein erstes Album. WE WALK ALIKE wurde es getauft. Darauf sind sie beim Folk angekommen.

Im Sonntagsporträt: Jet Flower aus Kopenhagen; Credit: Jet Flower

Im Sonntagsporträt: Jet Flower aus Kopenhagen; Credit: Jet Flower

Gleichberechtigt sind dabei alle vier Mitglieder. Heißt: Singen darf jeder. Das birgt zwar auch Schwierigkeiten für uns. Doch es erweitert die kreative Palette der Dänen doch ungemein. In ihrem Song „The Last Broadcast“ vermengen sie mehrere Einflüsse: So hören wir sowohl Folk-Einflüsse, wie auch Post-Rock Elemente. Das klingt gewöhnungsbedürftiger als es sich in Wirklichkeit anhört.

Nach dem Album kam von den Dänen erstmal nichts mehr. So müssen wir uns mit Tracks wie „Rainbow Hill“ begnügen. Auch hier greift die Mischung aus Folk und Post-Rock-Einflüssen. Wobei hier der Folk schon auch überwiegt. Sehr melodisch und getragen haben sie diesen Track aufgezogen. Hier hören wir auch das erste Mal so etwas wie eine eingängige Melodie, die zum Ohrwurm werden kann.

Natürlich Jet Flower gehören nicht zu knalligsten oder buntesten Bandentdeckungen. Der eine würde halt grau in grau sagen. Aber manchmal muss eine Band und ihr Sound auch so auf uns wirken, um uns zu packen.

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