Heartbeast

Heartbeast Debütalbum Rezension „Zero“

Heartbeast Debütalbum "Zero" - Fotocredit: Robin Hinsch

Heartbeast Debütalbum „Zero“ – Fotocredit: Robin Hinsch

Silke Knauer hat sich das verzaubernde Debütalbum von Heartbeast angehört.

 

Sängerin Nala Lakaschus und Produzent Helge Hasselberg haben vier Jahre lang intensiv an Ihrem Debüt-Album gewerkelt. Das ist schon echt eine lange Zeit. Und die hat sich wirklich gelohnt.

Ich liebe schöne Überraschungen und nachdem ich den Link der Mail aufgemacht hatte, habe ich so eine schöne Überraschung bekommen. Eine tolle Stimme, ein grooviger Sound und die beiden hatten mich sofort als Fan gewonnen.

Der Opener “Egotime“ ist für mich auch zugleich das beste Lied auf dem Album. Absolut perfekt abgemischt. Elektronisch feinster Sound, untermalt mit melodischen Pop-Elementen, gepaart mit rappigen Rhythmen und feinen Texten:

„This is not the life that I wanted, no, this is not the life that I fought for, no. I’m more than that, I’m more than that!“

Das ist ein Auftakt, den ich mir für viele Alben auch gerade vieler schon bekannter Künstler wünschen würde. Und hier kommen ein paar Neulinge, die das Ding direkt rocken!

Weiter geht es etwas ruhiger, aber nicht schlechter. Die Musikrichtung ändert sich eigentlich permanent auf diesem Werk. Es ist mal mehr poppig, mal mehr rockig, mal mehr elektronisch oder weniger jazzig, aber immer gut und frisch. Verträumt und melodisch kommen Lieder wie “Lose“ und “Stranger“ daher, direkt im Anschluss steigert sich der Takt aber wieder mit geilen Titeln wie “Godfather“ oder “Killer“. Mir gefallen die kurzen, prägnanten Liedtitel, die auch nicht zufällig ausgewählt worden.

Nalas Stimme passt sich problemlos der Stimmung an, klingt mal verrucht, mal pöbelnd mal traurig. Für ein Debüt ist das hier schon ganz großes Tennis. Vergleichen würde ich sie am ehesten mit Moloko oder Goldfrapp. Das Album ist absolut durchdacht, hat einen roten Faden, wirkt keineswegs langweilig und wird mit jedem hören besser! Die Tür zur internationalen Musikwelt dürfte sich öffnen für die beiden und das völlig zu Recht! Die nächsten vier Jahre werden lang aber der Qualität warte ich gerne!

 

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