tagebook von Soundkartell

Diese Woche mit zwei elektronischen Acts und einem Rückblick des Spot-Festivals

Umse; Credit: rwinter.net

Umse; Credit: rwinter.net

Wir sind immer noch beeindruckt, was sich dort in den letzten Tagen in Aarhus auf dem Spot-Festival abgespielt hat. Ein paar dänische Künstler haben wir auch diese Woche dabei. Doch wir vom Soundkartell versuchen euch wieder nur die besten Tipps zu geben.

Beginnen möchten wir mit einem unserer Lieblings-Dänen L.O.C. und seinem Titel “$ucce$” seines aktuellsten Albums. Wir haben gerade beim Spot-Festival gemerkt, dass es auch unheimlich interessant sein kann, wenn wir die Sprache nicht verstehen. So nehmen wir ganz andere Facetten der Musik wahr.

L.O.C. $ucce$

Weiter machen wir mit der Formation Gentlemen Hall aus Bosten. Die fünfköpfige Band hat ein gutes Gespür für eingängigen Indie-Pop, der eben nicht wie ein billiger und schon zu oft gehörter Abklatsch klingt. Dazu haben wir euch von ihnen “All Our Love” ausgesucht.

Gentlemen Hall – All Our Love

Von Boston aus geht es nach Chicago zu Netherfriends, die wir euch mit ihrem Titel “Never Going Back” vorstellen möchten. Laut Facebook handelt es sich dabei um ein Soloprojekt. Herauszuhören ist das aus der Musik nicht, so vielschichtig ist sie. Eine tolle Neuentdeckung aus den USA.

Netherfriends – Never Going Back

Kommen wir zum Duo Dresses aus Portland. Es handelt sich hierbei um Timothy und Jared Ryan, die zusammen im Jahr 2013 ihr Debütalbum „Sun Shy“ herausgebracht haben. Ein anderer Musikblog meinte damals Zitat: „Anwaltskindersound. Mehr ist das nicht. Smierig, anbiedernd, nichtssagend.“ Natürlich, das ist Indie-Pop auf einem seichten Niveau, aber dennoch, wir finden den Titelsong „Sun Shy“ ziemlich nett.

Dresses – Sun Shy

Nicht ganz so soft geht es nun mit X Ambassadors weiter. Die Band hat soeben mit „Jungle“ einen im Vergleich deutlich druckvolleren Track herausgebracht. Ein bisschen The Black Keys und eine unheimlich starke Stimme vereinen sich dort zu einem richtig guten Song.

X Ambassadors – Jungle

Auf dem Spot-Festival sind wir auf ein Double gestoßen. In Lonely Majesty, eine Band, die sich wirklich – also fast zumindest – genauso anhört wie Mumford And Sons. Wir wollten schon fast nach ihrer Show nach vorne gehen und ihnen gratulieren, dass sie das so nahtlos hinbekommen haben. Aber das schien uns zu respektlos. Nichtsdestotrotz ist es ja wirklich richtig gute Musik. Auch wenn das natürlich eine ähnliche Struktur hat: die Show war gut und die Songs waren allesamt toll arrangiert. Dem gibt es mit „Sing In The Dark“ nichts hinzuzufügen.

In Lonely Majesty – Sing In The Dark

Für den nächsten Künstler wechseln wir komplett das Genre hin zu Minimal und Elektro, zu Dauwd. Auf Facebook erfahren wir nicht viel. Seine Tracks sind allesamt minimalistisch und tanzbar produziert. Wir haben uns ein bisschen in seine Musik verguckt. Vor allen Dingen in „What`s There“.

Dauwd – What`s There

Dauwd; Credit: Dauwd

Dauwd; Credit: Dauwd

Wir bleiben vorerst elektronisch und reisen nach Kentucky zu Amtrac. Was er an den Plattentellern drauf hat wollen wir euch ohne Umschweife mit „Fame or Shame?“ zeigen.

Amtrac – Fame or Shame?

Dass Deutsch-Rap in ist, braucht es nicht nochmal zu erwähnen. Dass sich die Künstler aus diesem Genre auch wieder gerne den alten Methoden bedienen ist nicht neu. Beim nächsten Künstler handelt es sich um Umse, der im Januar sein Album „Rheinisches Blatt“ wiederveröffentlicht hat. Davon wollen wir euch mit „Land Und Leute“ einen sehr smoothen und guten Deutsch-Rap Titel vorstellen.

Umse – Land Und Leute

Umse; Credit: rwinter.net

Umse; Credit: rwinter.net

Bei der nächsten Band existiert unserer Recherche nach keine Facebookseite. Unkown Mortal Orchestra haben 2011 ein Album rausgebracht und auch in den einschlägigen Stores, in denen wir Titel erwerben können, finden wir nichts zur Band. Seltsam ist das allemal, da es sich um eine umwerfend gute Band handelt. Vor allem ihr Titel „How Can U Luv Me“ verrät euch gleich wieso, ihr diese Band wieder auskramen solltet.

Unkown Mortal Orchestra – How Can U Luv Me

Wir werden wieder elektronisch und stellen euch Shigeto vor. Aus Ann Abor, Michigan kommt der Producer und die Musik ist wirklich sehr speziell. „So So Lovely“ ist noch einer der eingängigeren Titel des Amerikaners. Gerade deswegen und weil der Titel noch relativ unbekannt ist, möchten wir ihn euch wärmstens ans Herz legen. Etwas für einen ersten lauen Sommerabend.

Shigeto – So So Lovely

Heute haben wir es mit den Staaten, denn wir bleiben dort und kommen nach Brooklyn zu Great Good Fine Ok. Viel erfahren wir auch hier nicht über die Band, aber wichtiger ist sowieso, dass sie soeben eine Single mit „Not Going Home“ herausgebracht haben, die wirklich klasse ist. Auf Soundcloud ist der Titel schon richtig bekannt. Hierzulande noch nicht so. Der Sommer rückt auch hier immer näher.

 

 

Zu guter Letzt möchten wir für euch nochmal einen brachialen Gitarrentrack auspacken. Bei Big Data geht es nicht um irgendwelche Internetdaten oder sonstiges, sondern nur um ein Soloprojekt des Musikers Alan Wilkis aus, wiederum aus Brooklyn. „Dangerous“ spielt mit einer einzigen starken Gitarrenline und einem überaus für Tiefe triefenden Bass. Achtung wir haben davon einen Ohrwurm. Damit sagen wir Tschüss und bis nächste Woche.

Big Data – Dangerous

http://youtu.be/UIusGqKBNA8

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