Sporadic Children

Psychedelic-Indie von Sporadic Children

Aus der Nähe von Melbourne: Sporadic Children mit ihrer Single "Release"; Fotocredit: Aleksandar Jason Photography

Aus der Nähe von Melbourne: Sporadic Children mit ihrer Single „Release“; Fotocredit: Aleksandar Jason Photography

An diesem zweiten Tag im neuen Jahr widmet sich das Soundkartell der australischen Indie, Alternative und Psychedelic Band Sporadic Children. Lest hier das Review über die Australier.

Eigentlich kenne ich aus Australien mittlerweile ziemlich viel HipHop, Rap und Indie. Eine Psychedelic und Alternative Band kam mir da bisher nicht allzu oft unter. Mit Sporadic Children habe ich jetzt aber eine für Euch, die Ende November 2015 ihre Single “Release” veröffentlicht hat. Hinter dem Projekt verbergen sich die drei Musiker Thomas Hoeft (Guitar, Vocals), Jack Opaluch (Drums,Backing Vocals) und John Radnell (Bass,Lead Vocals). Das Projekt ist allein deshalb schon äußerst interessant und vielversprechend, da sie sich wirklich absolut nicht dem klassischen Indie-Genre hingeben.

Sie nähern sich mit ihrem ersten Song “Release” eher Einflüssen wie Tame Impala, den Foals oder der Band Sticky Fingers. Von diesen drei Einflüssen picken sie sich ein paar Einflüsse heraus und daraus mischen sie dann ihren Sound, den von Sporadic Children. Der kommt schon nach dieser einen Single sehr eigenständig daher und ist beileibe kein Track, der bei erstmaligem Hören sofort im Ohr bleibt. Da werdet ihr auf jeden Fall noch den ein oder anderen Durchgang brauchen. Das haben wir davon, wenn Musiker meinen so individuell wie nur möglich an ihren Songs zu feilen.

Psychedelische Gitarrenriffs, die schon direkt nach ihrem Anschlag der Saiten verschwimmen und dann ist da zum Beispiel ab Minute 1:40 dieses Solo, welches eher an ein Gitarrensolo aus den 80ern erinnert. Das ist schon auch famos. Einerseits ist der Song in sich getragen und smooth und andererseits brechen die drei Musiker völlig aus. Es wird immer mal dem anderen überlassen jetzt mal sein Solo raushängen zu lassen. Genau das verleiht dem Song seine gewisse Persönlichkeit und Note.

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