Review: A Mess

Lärmende Songwriterin A Mess

A Mess aus Dänemark im Review; Fotocredit: Tor Kolding

Heute wird es lärmen wenn du A Mess lauschen wirst. Am 29. Januar erschien mit „Blame Is A Dye“ die erste Single der Solokünstlerin. Bewaffnet mit einer E-Gitarre, ziemlich frechen Riffs dazu und ab und an einem Bass, wirbelt sie die Szene ganz schön auf. In ihrem Song geht es um die Schuld einer Frau, wenn sie am nächsten Morgen neben einem Kerl aufwacht und sich fragt „what the fuck“ ist da denn passiert letzte Nacht? Es geht ihr um die #metoo Debatte und darum Gedanken anzustoßen. Für sie ist es Zeit für einen Wandel, denn es kann nicht sein, dass ständig Frauen als der Übel bezeichnet werden. Was ist wenn, der Sex nicht einvernehmlich stattgefunden hat bzw. der Mann erst gar nicht gefragt hat, ob das überhaupt für sie ok war? Für A Mess ist es klar: Sie muss Kante zeigen und eine klare Trennlinie ziehen.

Zu ihrer Single wird es auch eine EP geben, die denselben Titel tragen wird. Dorte Hartmann, sie steckt hinter A Mess wird darin eine ganz persönliche Geschichte erzählen. Es passierte während des Roskilde Festivals. Damals gab es noch keinerlei Maßnahmen, um Frauen auf Festivals zu schützen oder gar überhaupt eine Debatte dazu anzustoßen. Aber mittlerweile gibt es eine Reihe an Frauen, die die selbe Erfahrung gemacht haben und sie sind dankbar für die Debatte und dafür, dass es endlich auch Gehör findet. In ihren Songs geht es ohnehin darum, Debatten und Diskussionen anzustoßen. Tabus zu brechen und endlich über Themen zu sprechen, die bislang todgeschwiegen wurden. Mit ihrer Musik möchte A Mess einen großen Beitrag leisten, ohne sich allzu sehr in den Mittelpunkt zu stellen. Mit der Kraft und der Verve ihrer Songs gelingt ihr das über aller Maßen gut.

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